Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Zeil: "Bayern Gewinner der EU-Ostererweiterung"

München (29.04.2009) - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zieht zum fünften Jahrestag der EU-Osterweiterung eine positive Bilanz: "Fünf Jahre nach der größten EU-Erweiterung zeigt sich, dass gerade Bayern zu den Gewinnern gehört.

Der Freistaat ist vom Rand ins Zentrum der Europäischen Union gerückt und konnte sich als Drehscheibe im Herzen Europas etablieren.“ Bayern profitiere ganz erheblich von dem auf 500 Millionen Menschen angewachsenen, schrankenlosen Binnenmarkt. „Die Erweiterung schafft neue Absatzmärkte für bayerische Unternehmen. Dies bringt Wirtschaftswachstum und sichert Arbeitsplätze und sozialen Wohlstand“, betont der Wirtschaftsminister.

Am 1. Mai 2004 waren mit Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei, Slowenien, Litauen, Estland, Lettland, Malta und Zypern zehn neue Staaten in die EU aufgenommen worden. Die Wirtschaftsbeziehungen Bayerns zu den neuen EU-Mitgliedsstaaten haben sich seither dynamisch weiterentwickelt. Zeil: „In den letzten fünf Jahren hat sich das Handelsvolumen Bayerns mit den neuen Mitgliedsstaaten auf zuletzt 42 Milliarden Euro fast verdoppelt.“ Die Exporte in die neuen EU-Staaten machten 2008 rund 13 Prozent aller bayerischen Ausfuhren aus. „Dieser Anteil ist höher als der in die USA, nach Frankreich oder China“, ergänzt Zeil.

Insbesondere zu den drei wichtigsten Handelspartnern unter den neuen Mitgliedsstaaten, Tschechien, Ungarn und Polen, pflegt Bayern sehr gute Kontakte. Der Freistaat unterhält dort eigene Repräsentanzen. Sie beraten bayerische Unternehmen, die im jeweiligen Land Fuß fassen möchten und betreiben aktives Standortmarketing für Bayern. Die EU-Erweiterung hat bayerischen Firmen neue Exportchancen, Absatzmärkte und Investitionsmöglichkeiten eröffnet. Derzeit unterhalten rund 14 500 Unternehmen aus dem Freistaat Geschäftsbeziehungen in die neuen EU-Mitgliedsstaaten.