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ZIM fördert Investitionen in die Zukunft

Berlin (22.09.2009) - Als Erfolgsmodell im Konjunkturpaket II bezeichnete der Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg das im Rahmen der Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung für 2009 und 2010 um 900 Mio. deutlich aufgestockte und erweiterte Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM).

Mit den drei Fördermodulen Kooperationen, Netzwerke und Einzelprojekte treffe das Programm den Bedarf der Unternehmen. Seit Beginn des Jahres 2009 sind bereits über 5.000 Anträge eingegangen. Davon konnten 2750 bereits bewilligt werden. "Damit geben wir diesen mittelständischen Unternehmen eine fest kalkulierbare finanzielle Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen", so zu Guttenberg. Bis zum Jahresende werden seinen Angaben zufolge auf diesem Weg aus dem Konjunkturpaket II ca. 450 Mio.  bei den Unternehmen angekommen sein. Stark gestiegen sei die Nachfrage bei FuE-Kooperationsprojekten von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen (Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 140 %).

Anfang September konnte bereits die 2.000ste Förderzusage für ein FuE-Kooperationsprojekt in diesem Jahr erteilt werden. Die Firma COMAT Composite Materials GmbH, in Kaiserslautern entwickelt zusammen mit dem Institut für Verbundwerkstoffe in Kaiserslautern eine neue Produktionstechnologie für Hochleistungsgleitlager. Die Netzwerkförderung im Rahmen von ZIM-NEMO ist auf Grund der positiven Erfahrungen in Ostdeutschland seit dem 1. Juli 2008 auf ganz Deutschland ausgeweitet worden und ist in Westdeutschland auf großes Interesse gestoßen. Von den bisher gestellten 98 Anträgen kommt inzwischen mehr als die Hälfte aus Westdeutschland. Auf Empfehlung der externen Expertenjury geht der 50. Förderbescheid an den Technologie- und Innovationspark Jena, der ein Netzwerk von 12 Partnern aus 4 Bundesländern koordiniert, das neue energieeffiziente Lichttechnologien für industrielle Beleuchtungslösungen entwickelt und international vermarkten will. Besonders bei der Einzelprojektförderung (Modul ZIM-SOLO) ist das Konjunkturprogramm erfolgreich. So ist nach dem Start der Einzelprojektförderung in Westdeutschland die Zahl der Anträge von Monat zu Monat gestiegen. Seit Anfang Februar sind bereits 1.500 Anträge von den Unternehmen gestellt worden. Bei ebenfalls gestiegener Nachfrage in Ostdeutschland kommt die Mehrheit der Anträge inzwischen aus Westdeutschland.  Die 700ste Bewilligung ging an die BITEK GmbH in Syke (Niedersachsen) für die Entwicklung eines automatisierten Kampfmittelräumverfahrens, um Wasserstraßen kostengünstig entkontaminieren zu können.Nähere Informationen zum ZIM und weiteren Förderbeispielen unter: www.zim-bmwi.de.

 
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