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So war´s: Wirtschaftsgespräch Tunesien

So war´s: Wirtschaftsgespräch Tunesien

Nürnberg (11.05.2009) - 40 mittelfränkische Unternehmer nahmen jetzt an dem Wirtschaftsgespräch Tunesien in der IHK Nürnberg Teil.

Bei dem Gespräch mit einer Delegation des tunesischen Industrieministeriums erklärte Staatssekretär Abdelhamid TrikTriki, Tunesien sei als Urlaubsziel sehr geschätzt, weniger bekannt sei jedoch das wirtschaftliche Potenzial. Der nordafrikanische Staat mit rund zehn Mio. Einwohnern biete verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Investitionsmöglichkeiten. Laut Triki ist Tunesien von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise weniger betroffen als andere Länder, die Banken und Versicherungen seien aufgrund ihrer geringen Verflechtung mit den internationalen Kapitalmärkten nicht unmittelbar in den Sog der Krise geraten. Triki hob zudem hervor, dass Tunesien als erstes afrikanisches und arabisches Land ein Freihandelsabkommen mit der EU abgeschlossen habe, schon im vergangenen Jahr seien die Zollschranken für alle Industrieprodukte vollständig abgebaut worden.

Derzeit sind laut IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch 130 mittelfränkische Unternehmen in Tunesien aktiv, davon 33 mit dauerhaften Engagements (z.B. Niederlassungen oder Joint-Ventures).

Information: IHK, Geschäftsbereich International
Christian Hartmann, Tel. 0911/1335-357, hartmann@nuernberg.ihk.de oder den anderen Ansprechpartnern Ihrer IHKs und Handwerkskammern. Länderinfos Tunesien finden Sie hier.

(Bild: Generalkonsul Mohamed M'Hadhbi (Tunesisches Konsulat in München), IHK-Vizepräsident Dirk von Vopelius, Staatssekretär Abdelhamid Triki und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch (v.l.). Foto: Fuchs/IHK)