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So war´s: Delegationsreise nach Chile und Brasilien

So war´s: Delegationsreise nach Chile und Brasilien

Rio de Janeiro/Santiago de Chile (10.08.2009) - Die 15-köpfige Delegation unter Leitung von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel besuchte Ende Juli Rio de Janeiro, São Paulo und Santiago de Chile. Die Teilnehmer kame aus den Branchen

Bau, Infrastruktur sowie Informations- und Kommunikationstechnologie, aber auch Vertreter aus dem Bereich Universität und Forschung. Hessel: „Die bayerischen Unternehmen verfügen über eine hervorragende Produktpalette, die auf den Weltmärkten und speziell in Brasilien und Chile gefragt sind. Wir wollen den brasilianischen und den chilenischen Vertretern aus Politik, Verbänden und Unternehmen die bayerische Wirtschaft als zuverlässigen, hochkompetenten und innovativen Partner vorstellen. Es gilt außerdem die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu stärken.'

Brasilien ist mit einem Handelsvolumen von 1,6 Milliarden Euro der wichtigste Handelspartner Bayerns in Lateinamerika. Das Land erweist sich derzeit als stabiler Wachstumsmarkt und bietet aufgrund der starken Binnennachfrage aussichtsreiche Geschäftsmöglichkeiten.

Ein Unternehmen, das stark auf die Chancen im Brasiliengeschäft setzt, ist die NürnbergMesse Group. Mit dem Kauf des brasilianischen Messeveranstalters Nielsen Business Media im April 2009 steigt die Unternehmensgruppe in den zukunftsträchtigen brasilianischen Messemarkt ein. Die NürnbergMesse Brasil, wie die Tochtergesellschaft künftig heißen wird, bietet in São Paulo ein umfangreiches Messeportfolio am bedeutendsten Messestandort Brasiliens an. Wirtschaftsstaatssekretärin und Mitglied im Aufsichtsrat der NürnbergMesse Katja Hessel: „Das Beispiel der NürnbergMesse Brasil zeigt, das es sich für bayerische Unternehmen lohnt, neue Absatzmärkte wie Brasilien zu erobern und die Kräfte mit lokalen Partnern zu bündeln.'

Erste Anlaufstelle für bayerische Unternehmen mit Interesse am Standort Brasilien ist die Repräsentanz des Freistaats in São Paulo, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Vor Ort informierte der bayerische Repräsentant Martin Langewellpott über die brasilianischen Standortvorteile und den bayerischen Unternehmen gebotenen  Serviceleistungen.

Auch Chile zeichnet sich in Zeiten der internationalen Wirtschaftskrise durch politische und wirtschaftliche Stabilität aus. Trotz des relativ kleinen Binnenmarktes bietet sich Chile durch sein weites Netzwerk von Freihandelsabkommen als Hub für Exporte in lateinamerikanische und auch asiatische Länder an. „Trotz täglich neuer Hiobsbotschaften aus der Welt der Wirtschaft, sehen viele kleine und mittelständische Unternehmen die Krise als Herausforderung. Die Firmen zeigen Mut und Zuversicht und suchen neue Geschäftsmöglichkeiten in Lateinamerika', so Hessel.

(Bild: Martin Langewellpott (Bay. Repräsentant in Brasilien) mit Staatssekretärin Katja Hessel und Geraldo Alckmin, Minister für wirtschaftliche Entwicklung des Bundesstaates São Paulo)