Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

So war´s: China kann Lokomotive für Weltkonjunktur sein

So war´s: China kann Lokomotive für Weltkonjunktur sein

Peking (27.04.2009) - "China hat gute Chancen, die Weltkonjunktur wieder als Lokomotive anzuschieben", erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil heute in München nach einem einwöchigen Besuch in China.

„Das Resümee meiner Gespräche in Beijing, Jinan, Qingdao, Guangzhou und Shanghai mit chinesischen Wirtschaftsvertretern, Politikern und Verwaltungsexperten ist, dass Chinas Investitionskraft und Optimismus trotz des für chinesische Verhältnisse geringen Wachstums nach wie vor ungebrochen sind“, unterstreicht Zeil.

„Die chinesische Wirtschaft hat aufgrund ihrer ungebrochenen Tatkraft, der enormen chinesischen Devisenrücklagen und des gewaltigen Konjunkturprogramms beste Voraussetzungen, als Konjunkturlokomotive für die Weltwirtschaft zu wirken“, so Zeil. Dies setze allerdings voraus, dass die chinesische Regierung die gewaltigen, inneren, gesellschaftlichen Herausforderungen löse.

Bayerischen Unternehmen, die vom hohen Image „made in Germany“ profitieren, böten sich nach Worten Zeils gute Chancen zum Beispiel in den Bereichen Infrastrukturausbau, Energieeffizienz und Umwelttechnologie. „Gerade in engster Zusammenarbeit mit unseren bayerischen Partnerprovinzen Shangdong und Guangdong werden wir koordiniert von unseren bayerischen Repräsentanzbüro in Quingdao alles tun, um die Interessen bayerischer Unternehmen in China bestmöglich zu unterstützen“, unterstreicht Bayerns Wirtschaftsminister.

Zeil: „Über 400 bayerische Unternehmen in China sind vor Ort vertreten. Über 1. 300 bayerische Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen nach China. Aus meinen in China geführten Gesprächen unter anderem mit Vertreten von Siemens, Linde, Audi und BMW und zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen weiß ich, dass die Geschäftsbeziehungen mit China weiterhin als sehr erfolgversprechend angesehen werden.“

(Bild: von links nach rechts:
Wirtschaftsminister Martin Zeil, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags Peter Driessen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München Manfred Wutzlhofer und Präsident des Bayerischen Handwerktages Heinrich Traublinger.)