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Südkorea – Verschärfte Strafen bei mangelhaften Ursprungsangaben auf Importartikel

Seoul (05.10.2009) - Vor allem motiviert durch Verstöße bei Importen aus China werden Ursprungsangaben seit dem 01.08.2009 verschärft kontrolliert.

 

Nach Angaben des Korea Customs Service werden unkorrekte Ursprungsangaben zudem ab dem 23.10.2009 mit einem auf max. 300 Millionen Won (ca. 170.000 Euro) verzehnfachten Bußgeld (10 % des CIF-Preises) oder max. dreijähriger Freiheitsstrafe geahndet (Art. 54 Foreign Trade Act of Korea).
 
Das Ursprungsland ( Angabe „EU“ nicht ausreichend ! ) verbunden mit „made in“ oder „product of“ muss auf jedem Importartikel deutlich lesbar in englischer, koreanischer oder chinesischer Sprache angebracht sein (Art. 53 Enforcement Decree of the Foreign Trade Act of Korea).  
 
Die Ursprungslandangabe muss so mit dem Artikel verbunden sein (u. a. durch Einfräsen und Eingravieren, Aufpressen, Einätzen, Metallplatte oder Aufdrucken), dass sie nur mit erheblichem physischen Aufwand bzw. Zerstörung des Artikels zu entfernen ist. Falls diese Kennzeichnungen nicht möglich sind, darf z. B. aufgeklebt oder aufgenäht werden.

Weitere Angaben finden Sie im nebenstehenden Merkblatt der AHK Südkorea.