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Rücknahme von Zollaufschlag in der Ukraine

Kiew/München (10.09.2009) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel hat die Rücknahme des im März diesen Jahres beschlossenen 13-prozentigen Zollimportzuschlags auf Pkw und Hauhaltsgeräte in der Ukraine begrüßt.

 „Gerade für die bayerischen Automobilbauer und Haushaltsgerätehersteller ist diese Entwicklung sehr erfreulich“, so Hessel. Die Wirtschaftsstaatssekretärin war im April in Begleitung einer Unternehmerdelegation nach Kiew und Lwiw (Lemberg) gereist und hatte die Rücknahme des Zollaufschlags bei ihren politischen Gesprächen nachdrücklich gefordert. Auch die Bayerische Repräsentanz in Kiew hatte sich intensiv für eine Rücknahme des erhöhten Zollimportsatzes eingesetzt.

Die Anhebung des Zolltarifs war als befristete Maßnahme zur Senkung des Handelsdefizits verabschiedet worden. Die ukrainische Regierung hatte die Pkw-Importe damit faktisch gestoppt. Hessel: „In der aktuellen Wirtschaftskrise ist ein offener Welthandel wichtiger denn je, gerade für ein export-orientiertes Land wie Bayern. Ein freier Handel ist für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Freistaat von enormer Bedeutung.“

Die Ukraine ist nach Russland und Kasachstan der wichtigste Handelspartner Bayerns unter den GUS-Staaten und den Ländern außerhalb der EU in Ost- und Südosteuropa. Weit über 800 bayerische Firmen unterhalten Geschäftsbeziehungen in die Ukraine. Seit 1996 steht bayerischen und ukrainischen Unternehmen die Bayerische Repräsentanz in Kiew als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Informationen und Ansprechpartner können unter http://ukraine.ahk.de/ abgerufen werden.