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Neuer Schritt in der Zusammenarbeit zwischen Bayern und China

Beijing (13.10.2009) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel reist heute für vier Tage zu politischen Gesprächen nach China.

Auf ihrer Reise wird sie die Hauptstadt Beijing und die wirtschaftsstarke bayerische Partnerprovinz Shandong besuchen. Hessel: „China ist der wichtigste Wirtschaftspartner für Bayern im asiatischen Raum. Gerade bei Zukunftstechnologien zum Beispiel im Bereich Umwelt- und Energietechnik bietet China hochinteressante Absatzmärkte für unsere bayerischen Unternehmen. Ich werde mich auf meiner Reise mit großem Engagement dafür einsetzen, die guten Beziehungen weiter auszubauen.“ Begleitet wird Hessel von einer Delegation aus Fachleuten und Firmenvertretern.

In Zibo in der Provinz Shandong wird die Wirtschaftsstaatssekretärin an dem Technologiesymposium ‚Energieeffizienz im Baubereich’ teilnehmen. Die Veranstaltung, zu der rund 100 chinesische Unternehmensvertreter erwartet werden, wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit Inwent und chinesischen Partnern durchgeführt. „Das Interesse Chinas am Thema Energieeffizienz ist hoch. Denn mit dem Wachstum in China wird auch der Gebäudebestand in den nächsten Jahren weiter stark zunehmen. Mit dem Symposium wollen wir unseren chinesischen Partnern Fachwissen vermitteln. Gleichzeitig wollen wir unseren bayerischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Geschäftskontakte zu knüpfen“, so Hessel.

Neben Firmenbesuchen steht zudem ein Treffen mit dem für Wirtschaft zuständigen Vize-Gouverneur der Provinz Shandong, Cai Limin, und dem Leiter der Baubehörde Shandong, Yang Huangcai, auf dem Programm. In Peking wird die Wirtschaftsstaatssekretärin mit Vertretern der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission zusammenkommen und das fünfte Memorandum über die Zusammenarbeit bei der Fortbildung von Führungskräften unterzeichnen.

Bereits seit dem Jahr 2002 ist China der mit großem Abstand wichtigste Handelspartner Bayerns in Asien. Der bilaterale Handel hat 2008 mit 18,5 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht. Zwischen den Exporten in Höhe von 6,7 Milliarden Euro und den Importen aus China mit einem Volumen von 11,7 Milliarden Euro klafft aber eine deutliche Lücke. Die chinesische Regierung versucht derzeit die Abschwächung der Konjunktur mit einem ehrgeizigen Investitionsprogramm von über 400 Milliarden Euro zu begegnen. Die chinesische Partnerprovinz Shandong hat rund 93 Millionen Einwohner. Sie ist mittlerweile wirtschaftlich die Nummer zwei unter den chinesischen Provinzen. Einige der bekanntesten chinesischen Global Player wie Haier, Hisense und Aucma haben in Shandong ihren Sitz.