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Exportförderung für die Ernährungsbranche

Berlin (14.12.2009) - Deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sollen beim Einstieg auf Exportmärkten verstärkt unterstützt werden.

Nach Angaben von Gerd Müller, Staatssekretär beim Bundeslandwirtschschaftsministerium (BMELV)wirde seine Behörde und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) künftig auf ausgewählten Auslandsmärkten zusammen arbeiten. Die Deutschen Auslandshandelskammern(AHKs) übernehmen die Betreuung und Beratung deutscher Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft. "Speziell für diese Firmen werden sie Kooperationsbörsen durchführen, Marktanalysen erstellen sowie Markterkundungs- und Geschäftsreisen organisieren, um diese unmittelbar an potenzielle Geschäftspartner in den Zielmärkten heranzuführen",  unterstreicht DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die praktische Bedeutung der neuen Vereinbarung.

Auch Bayern unterstützt bayerische Unternehmen der Nahrungsmittelbranche mit dem Markterschließungsprojekt Schweden. Lesen Sie hier mehr zum Förderprojekt des Außenwirtschaftszentrums Bayern und der AHK Schweden.

Die Zusammenarbeit des Bundeslandwirtschaftsministeriums erstreckt sich auf die Standorte Brasilien (für Mercosur), China, Italien, Japan, Nordamerika, Österreich (für Mittelosteuropa) und Russland. Die Auswahl wurde gemeinsam mit der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft getroffen. "An allen sieben Standorten werden die AHKs in enger Kooperation mit den ehemaligen CMA-Vertretern arbeiten, um eine Kontinuität bei der Erschließung dieser Zielmärkte sicherzustellen. So werden Synergien der deutschen Außenwirtschaftsförderung optimal genutzt", konkretisiert Müller. Das BMELV unterstützt die Zusammenarbeit durch eine Anschubfinanzierung inHöhe von bis zu 2 Millionen Euro über eine Laufzeit von rund zwei Jahren.

"Mit dem gemeinsamen Projekt können  die AHKs künftig auch den Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft passgenaue Unterstützung anbieten", so Wansleben."Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe werden von dem neuenAngebot profitieren."

Das BMELV engagiert sich seit einigen Jahren gezielt für die Exportförderung. Durch den Wegfall der CMA zu Anfang dieses Jahres fehlt dem Agrarsektor auf bedeutenden Zielmärkten ein wichtiger Partner. Mit 53 Milliarden Euro Exportvolumen hatte die Agrar- und Ernährungsbranche 2008 ein neues Rekordhoch erzielt.

Nähere Informationen unter www.agrarexportfoerderung.de.