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Auslandsinvestitionen erschließen neue Absatzmärkte für Mittelstand

München (02.02.2009) - Bayerns Wirtschaftsminister Zeil begrüßt die Ergebnisse der neuen Studie ‚Auslandsinvestitionen im Mittelstand’ der KfW-Bankengruppe, wonach Auslandsinvestitionen nicht nur neue Absatzmärkte erschließen,

sondern sogar Arbeitsplätze in Deutschland stärken. Zeil: „Wer Auslandsinvestitionen ohne weiteres mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen gleichsetzt, verkennt die Entwicklung. Auslandsinvestitionen zur Erschließung neuer Absatzmärkte stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Un-ternehmen und damit schließlich auch die Arbeitsplatzsituation in Bayern.“

Das mit Abstand stärkste Motiv für mittelständische Auslandsinvestitionen ist laut der Studie der Zugang zu neuen Absatzmärkten. Weitere Gründe seien der Zugang zu günstigen Rohstoffen und Zwischenprodukten sowie zu Forschungs- und Entwicklungchancen. Lohnkostenvorteile als Motivation rangieren im unteren Bereich. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass Unternehmen sich weiterhin im Auslandsgeschäft engagieren. Internationalisierung ist mehr als Export. Auslandsinvestitionen gehören heute auch bei kleinen und mittleren Unternehmen oft zur Interna-tionalisierungsstrategie. Unsere individuelle Beratung für Unternehmen in diesem Bereich ist auch ein wichtiger Beitrag, um die derzeitige Krise zu meistern“, so der Wirtschaftsminister.

Mit dem neuen Maßnahmenpaket Außenwirtschaft unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium den Mittelstand noch aktiver, seine Chancen im europäischen und globalen Wettbewerb offensiv zu nutzen. „Prioritäten sehe ich bei der Verstärkung unserer Initiativen für Exportneueinsteiger und Dienstleistungsunternehmen, sowie im Ausbau der weltweiten Auslandsrepräsentanzen und des bayerischen Messebeteiligungsprogramms. Darüber hinaus setzen wir uns für die Verbesserung der weltweiten Rahmenbedingungen für das Exportgeschäft ein“, so Zeil abschließend.