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Achtung Tschechien-Reisende: Protokoll bei Autounfall Pflicht

Prag (12.01.2009) - Die tschechische Straßenverkehrsverordnung schreibt vor, dass die Unfallbeteiligten den Standort ihrer Fahrzeuge nach einer Kollision bis zum Eintreffen der Polizei nicht verändern dürfen,

sobald bei einem der beteiligten Fahrzeuge ein Sachschaden von mindestens 100.000 Kronen, ca. 4.000 Euro entstanden ist. Bei Unfällen mit Personenschäden oder bei Sachschäden eines Dritten oder an der Straßeneinrichtung ist unabhängig von der Höhe des Sachschadens immer die Polizei zu rufen.

Neuerdings müssen die Unfallbeteiligten für den Fall, dass die Bagatellgrenze nicht überschritten worden ist, einen gemeinsamen Bericht über den Unfall verfassen, der von beiden Parteien zu unterzeichnen ist. In dem Bericht muss mindestens der Ort, die Zeit, die Beteiligten, die Fahrzeuge, die Ursache, der Ablauf und die Folgen des Unfalles festgehalten werden. Der Bericht ist der tschechischen Versicherung vorzulegen. Die Form des Berichtes ist gesetzlich nicht bestimmt.

Verstöße gegen diese Pflicht ziehen entsprechende Bußgelder nach sich.

Auf den polizeilichen Unfallbericht sind die Unfallbeteiligten zur Schadenregulierung mit ihrer deutschen Versicherung angewiesen.