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Maschinenbauer aufgepasst: Slowenien fragt mehr Maschinen nach

Nürnberg (18.08.2008) - In Slowenien bleiben die Absatzchancen für Maschinen und Anlagen günstig. Die Industrieproduktion weitet sich weiter aus und durch die gestiegenen Löhne besteht ein stetiger Modernisierungsdruck.

Zu den stark expandierenden Branchen zählen insbesondere die Chemie- und die Kfz-Industrie, die sonstige Metallverarbeitung sowie die Bauwirtschaft.

Angesichts der im Vergleich höchsten Lohnkosten unter den Transformationsländern Mittel- und Osteuropas (Durchschnittslohn in Slowenien 2007: 1.124 Euro brutto), investieren slowenische Hersteller verstärkt in moderne Ausrüstungen. Somit lag die Arbeitsproduktivität im November 2007 um 14,2 % höher als im gesamten Jahr 2006. Seit Anfang 2007 gehört das EU-Mitglied Slowenien auch dem Euroraum an, was die bilateralen Geschäftsbeziehungen erheblich erleichtert hat.

Deutsche Produkte haben im Land ein hervorragendes Ansehen. Bedarf sowohl an neuer Technik als auch an Gebrauchtmaschinen besteht dabei in allen Branchen. Ein entscheidendes Kaufargument sind überzeugende Finanzierungsangebote. Insbesondere das Leasing gewinnt zunehmend an Beliebtheit, der Wert der für Maschinen und Anlagen abgeschlossenen Verträge erhöhte sich 2007 um 13 % auf 265 Mio. Euro.

 

Für 2008 wird ein Wirtschaftswachstum von 4,6 % erwartet (2007: 6,1 %), die Bruttoanlageinvestitionen sollen um geschätzte 6,2 % zunehmen. Die Investitionen in Maschinen und Anlagen stiegen 2007 mit 9,8 % (Investitionen insgesamt: +17,2 %) jedoch noch stärker an.