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28.000 neue Arbeitsplätze durch brummenden Exportmotor

München (16.04.2008) - Als erfreulich bezeichnet es Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller, dass nach aktuellen Berechnungen der IHK München der brummende Exportmotor im vergangenen Jahr 28.000 neue Arbeitsplätze in Bayern geschaffen hat.

Müller: „Auch in diesem Jahr stehen die Chancen gut, dass der Export wesentlich zum Aufschwung am Arbeitsmarkt beiträgt. Trotz Finanzmarktkrise und starkem Euro wurden auch Anfang 2008 die bayerischen Ausfuhren nicht gebremst. Wir sind auf einem guten Weg, in diesem Jahr den 15. Exportrekord in Folge erzielen zu können.“

Auch nach Einschätzung renommierter Experten wie etwa des Präsidenten des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, Anton Börner, werde der Außenhandel den Entwicklungen an den Finanzmärkten standhalten und sein robustes Wachstum fortsetzen. „Made in Bavaria genießt auf den Weltmärkten einen exzellenten Ruf. Die starke Präsenz der bayerischen Wirtschaft auf allen wichtigen globalen Märkten macht sie robust gegen konjunkturelle Schwankungen einzelner Abnehmerländer. Zusammen mit unserer breiten, technologisch anspruchsvollen Produktpalette hat Bayern weiterhin beste Chancen im Auslandsgeschäft“, ist die Wirtschaftsministerin zuversichtlich.

Mit Exporten von über 153 Mrd. Euro und einer Steigerung von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielte die bayerische Wirtschaft im vergangenen Jahr den 14. Exportrekord in Folge. Die Exportquote der bayerischen Industrie hat mit 49,6 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Das Verarbeitende Gewerbe verdient damit bereits jeden zweiten Euro im Auslandsgeschäft.