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Spitzner: "Wirtschaftliche Beziehungen weiter ausbauen"

Krakau (06. September 2006) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Spitzner bricht heute zusammen mit einer ausgewählten Expertendelegation zu einer zweitägigen Reise nach Krakau auf.

Ziel des Besuchs ist es, die Beziehungen zwischen Bayern und der Region Malopolska (Kleinpolen) weiter auszubauen und zu vertiefen. 'Bayern und Polen pflegen traditionell sehr gute politische und wirtschaftliche Beziehungen. Eine Vielzahl bayerischer Unternehmen steht seit langem in engen Geschäftsbeziehungen zu polnischen Unternehmen', erklärte Staatssekretär Spitzner. Polen gehöre zu den wichtigsten Handelspartnern Bayerns in Osteuropa. Allein im ersten Halbjahr 2006 lagen die Ausfuhren von Bayern nach Polen bei 1,5 Mrd. Euro und nahmen damit um 24,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Die Einfuhren aus Polen betrugen im ersten Halbjahr 1,2 Mrd. Euro und verzeichneten damit einen Zuwachs von 42,2 %.

Staatssekretär Hans Spitzner wird in politischen Gesprächen mit dem Marschall von Kleinpolen, Janusz Sepiol, und dem Vize-Woiwoden, Andrzej Mucha, die Möglichkeiten der weiteren Kooperation zwischen Kleinpolen und Bayern vertiefen. Krakau verfügt über eine Sonderwirtschaftszone und wurde außerdem zur High-Tech Region erklärt. Ziel der Reise ist es zudem, eine weitere Zusammenarbeit in diesem Bereich zu fördern. Staatssekretär Hans Spitzner besucht mit der Delegation vor diesem Hintergrund auch die Fa. ComArch S.A., eines der größten IT-Unternehmen Polens, das auch große deutsche Kunden bereits mit Software beliefert.