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So war´s: Veranstaltung "Afrika: Transport und Logistik"

München (01. Juni 2006) - Die mangelhaften Transportwege in Afrika gelten als großes Hindernis für die Integration Afrikas in den Welthandel.

Wie es tatsächlich um die Verkehrswege nach und in Afrika bestellt ist und welche Investitionsmöglichkeiten im Bereich Verkehrsinfrastruktur gegeben sind, das erfuhren rund 30 Unternehmer anlässlich der Veranstaltung „Afrika: Transport und Logistik“ am Montag dieser Woche in der IHK für München und Oberbayern .

Sehr anschaulich wurde durch Stephan Schiller, DAL Schiffahrts-Agentur mbH & Co. KG, der Zyklus eines Containers auf seinem Weg von dem Hamburger Hafen nach Afrika geschildert (=Vortrag rechts im Anhang): 'Während dieser Container 13 Tage im Schnitt unterwegs ist, braucht der Transport der Ware per Flugzeug ca. 24 bis 36 Stunden ab Werk' , so Michael Bayer, Luftfrachtleiter für Deutschland der Firma Geis SDV GmbH. Dort, wo keine Wege existieren und der Transport über Land unmöglich sei, würden Hubschrauber eingesetzt.

Wolfgang Zagel, Direktor der Firma HELOG Lufttransport, berichtete über die Hubschraubereinsätze seiner Firma im Auftrag der UN in Krisengebieten. Auch das Thema Finanzierung wurde durch Gerhard Kommer von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG näher beleuchtet. Über den Zustand des Schienennetzes in Afrika berichtete Peter Hölzl, Siemens AG (=Vortrag rechts im Anhang). „Afrika ist noch weit davon entfernt, eine leistungsfähige Schienenverkehrsinfrastruktur zu haben, dort besteht großer Nachholbedarf“, so Hölzl.