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Indien wichtiger Zukunftsmarkt für bayerische Firmen

München (30. Oktober 2006) - Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber ist gestern in Begleitung einer 40-köpfigen Wirtschaftsdelegation zu einer einwöchigen Delegationsreise nach Indien aufgebrochen.

'Indien ist unaufhaltsam auf dem Weg zu einem Schwergewicht der Weltwirtschaft. In Zukunftsbranchen wie der Informationstechnologie, der Pharma- und Biotechnologie setzt das Land längst Maßstäbe. Die bayerisch-indischen Wirtschaftsbeziehungen haben ein enormes Zukunftspotential. Beide Länder eint das Bestreben, bei den wichtigen Zukunftsfeldern international mit dabei zu sein. Mit meiner Reise möchte ich insbesondere unsere bayerischen mittelständischen Firmen dabei unterstützen, neue Kontakte zu knüpfen und neue Märkte in Indien zu erschließen', sagte Huber gestern vor dem Abflug.

Auf dem Programm der Delegationsreise nach Bangalore, Chennai und New Delhi stehen Treffen mit Kabinettsmitgliedern der indischen Regierung in New Delhi und Gespräche mit hochrangigen Regierungsvertretern der indischen Bundesstaaten Karnataka und Tamil Nadu. Neben den politischen Gesprächen unter anderem mit dem indischen Wissenschaftsminister Kapil Sibal und dem Staatsminister im Wirtschaftsministerium Jriram Ramesh sind mehrere Firmenbesichtigungen in Bangalore und Chennai, unter anderem bei BMW und der Besuch der Messe IT.in in Bangalore vorgesehen. Für die mitreisenden Unternehmensvertreter bietet sich außerdem die Gelegenheit bei Kooperationsgesprächen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit indischen Firmen zu sondieren. Die Wirtschaftsdelegation setzt sich schwerpunktmäßig aus den Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik/IT zusammen.

Zwischen Bayern und Indien bestehen gute Wirtschaftsbeziehungen. Indien ist für den Freistaat Bayern ein wichtiger Handelspartner und lag mit einem Handelsvolumen von rd. 1,1 Mrd. Euro im vergangenen Jahr auf dem 7. Platz der wichtigsten Handelspartner in Asien. Im ersten Halbjahr 2006 zeigte sich erneut eine steigende Tendenz. Die bayerischen Ausfuhren nach Indien stiegen um 44,8 %, die Einfuhren nach Bayern um 32,4 %. Der Freistaat unterhält seit 2001 eine eigene Repräsentanz in Bangalore im Bundestaat Karnataka.