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Huber auf erster US-Reise

Detroit (05. April 2006) - Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber besucht den wichtigsten Exportpartner des Freistaats.

Der Minister reist nach Detroit und New York, um in den USA Werbung für Bayern als Wirtschaftsstandort zu machen. Im Mittelpunkt seiner gestern begonnenen ersten Amerika-Reise bis kommenden Freitag steht dabei die Automobilindustrie. So besucht Huber heute den SAE World Congress 2006 in Detroit. Die weltweit bedeutendste technische Automobilkonferenz findet parallel zur größten amerikanischen Zuliefermesse SAE statt. 'Bayern genießt in den USA einen exzellenten Ruf als High-Tech-Standort. Den wollen wir mit dem Besuch festigen und ausbauen, gerade auch im Automobilsektor als einer unserer wichtigsten Wirtschaftssäulen', bemerkte der Minister.

Huber wird in Detroit gezielt mit der neuen Clusterinitiative des Freistaats für den Standort Bayern werben. 'Das paßt im Übrigen ganz hervorragend zum Leitmotto der diesjährigen SAE ''Driving Innovations through Partnerships''', betonte der Wirtschaftsminister. Mit der von Bayern Innovativ betreuten Branchenplattform BAIKA, der mittlerweile zwölf namhafte Automobilherstellern und über 1.800 Zulieferunternehmen weltweit angehören, habe der Freistaat bereits jetzt ein Netzwerk mit Aushängeschild-Charakter. Durch die weitere Stärkung im Rahmen der Clusterfokussierung wolle Bayern weitere Unternehmen und Arbeitsplätze aus dieser Branche in den südlichsten Teil Deutschlands holen, kündigte Huber an. Derzeit beschäftigt die bayerische Automobilzulieferindustrie mehr als 70.000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von über 70 Milliarden Euro jährlich.

Die seit mehr als 100 Jahren existierende Ausstellung SAE hat in diesem Jahr einen besonders starken bayerischen Anstrich: Schirmherr des World Congress 2006 ist die BMW Group. Neben BMW nutzen viele weitere bayerische Zulieferunternehmen die Messe und den Kongreß, wie zum Beispiel die

Firmen Argillon, 3Soft, Frenzelit, INTEDIS, LEONI oder Kerb-Konus. Minister Huber wird sich bei einem Besuch der Messestände dieser Firmen einen Eindruck vom Auftreten auf dem Kongreß machen. Auch Invest in Bavaria, die Stabstelle für Ansiedlungspolitik und Standortmarketing im Bayerischen Wirtschaftsministerium, wirbt auf der Messe im Deutschen Pavillon für den Freistaat. Für Huber stellt die starke bayerische Präsenz ein deutliches Zeichen dar, daß Bayerns Unternehmen im Automobilbereich auch in den USA oft um die Pole Position mitmischen. Insgesamt sind auf der SAE mehr als 700 Aussteller vertreten, davon rund 300 außer-amerikanische. Gerechnet wird mit über 35.000 internationalen Fachbesuchern.