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Euro-Einführung in Slowenien am 1. Januar 2007

München (05. Dezember 2006) - Slowenien wird zum 1. Januar 2007 den Euro als Zahlungsmittel einführen.

Das Land scheint relativ gut auf die Euro-Einführung zum 1. Januar 2007 vorbereitet zu sein, so ein Bericht der EU über die praktischen Vorbereitungen für die Erweiterung des Eurogebiets. Hilfreich wären jedoch weitere Maßnahmen, um die Zuversicht der Verbraucher dahingehend zu stärken, dass die Preise während der Umstellung stabil bleiben werden.

Der Schwerpunkt des o.g. Berichts liegt insbesondere auf Slowenien, da das Land kurz vor der Euro-Einführung steht. Er befasst sich jedoch auch eingehend mit den Umstellungsplänen von Zypern und Malta, die den Euro 2008 einführen wollen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs und die Finanzminister der Europäischen Union kamen im Juni zu dem Schluss, dass Slowenien die im EU-Vertrag festgelegten wirtschaftlichen und rechtlichen Kriterien für die Euro-Einführung im Januar 2007 erfüllt, und legten den Wechselkurs fest (239,640 Tolar = 1 Euro).

Seit dem letzten Bericht der Kommission über die praktischen Vorbereitungen für die Euro-Einführung vom Juni 2006 hat Slowenien weitere Fortschritte gemacht, insbesondere bei der Bargeldumstellung: Weitere Einzelheiten zur Vorabausstattung von Banken und Einzelhändlern mit Euro-Geld vor dem Tag der Einführung wurden in zufrieden stellender Weise mitgeteilt, und die Umrüstung der Geldautomaten wurde inzwischen detailliert geplant. Ferner haben die Kreditinstitute vereinbart, am 1. und am 2. Januar 2007 landesweit 42 Niederlassungen zu öffnen, um den Umtausch von Tolar in Euro zu erleichtern.

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