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Bulgarien wichtiger Kooperationspartner für die bayerische Wirtschaft

München (18. Januar 2006)

Bulgarien stößt als zukünftiges Mitglied der Europäischen Union bei der bayerischen Wirtschaft als Kooperationspartner in Südosteuropa auf zunehmend wachsendes Interesse. Das sagte heute der bayrische Wirtschaftsminister Erwin Huber anlässlich des heute in München stattfindenden Bulgarischen Wirtschaftstages. Huber traf sich mit dem bulgarischen Wirtschafts- und Energieminister Rumen Ovcharov zu politischen Gesprächen zusammen. Dabei standen unter anderem die Perspektiven des geplanten EU-Beitritts Bulgariens und Energiefragen auf der Agenda. Am Nachmittag begrüßte Minister Ovcharov zusammen mit Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner die über 250 Teilnehmer am Bulgarischen Wirtschaftstag in den Räumlichkeiten der Deutschen Bank AG in München.

'Die Perspektiven für den weiteren Ausbau der bayerisch-bulgarischen Wirtschaftsbeziehungen sind günstig. Nach den bislang vorliegenden Zahlen konnte 2005 beim bayerisch-bulgarischen Handelsvolumen ein weiteres Rekordergebnis erzielt werden. Über 800 bayerische Unternehmen stehen bereits heute in engen Handelsbeziehungen zu Bulgarien. Ich bin überzeugt, dass Bulgarien der bayerischen Wirtschaft noch viele Chancen bietet,' sagte Huber.

Die Bayerische Staatsregierung unterstütze die Unternehmen beim Erschließen des bulgarischen Marktes. So unterhalte das Bayerische Wirtschaftsministerium seit mehreren Jahren eine Repräsentanz in Bulgarien als direkte Anlaufstelle für bayerische Unternehmen, so Huber weiter. Bayern ist mit rund einem Sechstel am deutschen Außenhandel mit Bulgarien beteiligt. 2004 lag das bayerisch-bulgarische Handelsvolumen bei über 422 Mio. Euro. Mit der E.ON Energie AG kommt der größte deutsche Investor in Bulgarien aus Bayern.