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Brasilien interessanter und wichtiger Markt für bayerische Unternehmen

Sao Paolo (16. Oktober 2006) - Begleitet von einer rund 20-köpfigen Unternehmerdelegation reist Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Spitzner gestern zu einer einwöchigen Delegationsreise nach Brasilien.

'Brasilien ist als größte Volkswirtschaft Lateinamerikas ein sehr interessanter und wichtiger Markt für bayerische Unternehmen. Ziel meiner Reise ist es, neue Impulse für eine weitere Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit zu geben und unsere bayerischen Unternehmen bei der Markterschließung zu unterstützen', sagte Spitzner vor dem Abflug.

Auf dem Programm der einwöchigen Reise nach Rio de Janeiro, Porto Alegre, Sao Paulo und Campinas stehen Gespräche mit hochrangigen Regierungsvertretern, mit Vertretern der brasilianischen Handels- und Wirtschaftskammern und Firmenbesichtigungen. So sind unter anderem Treffen von Spitzner mit dem Gouverneur des Bundestaates Rio Grande do Sul, Germano Rigotto, und den Wirtschaftsministern der Bundesstaaten Rio de Janeiro und Sao Paulo vorgesehen.

Darüber hinaus besucht Staatssekretär Spitzner auch die brasilianischen Niederlassungen der Firmen Innolab GmbH (Stammsitz Harburg) und Epcos AG (Stammsitz München). Durch organisierte Unternehmergespräche wird den Delegationsteilnehmern Gelegenheit gegeben, mit interessierten brasilianischen Institutionen und Unternehmen konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Spitzner: 'Ich bin zuversichtlich, dass sich durch die Gespräche viele wertvolle Anregungen für zukünftige gemeinsame Projekte ergeben werden. Bayern und Brasilien werden von einer verstärkten Zusammenarbeit deutlich profitieren.'

Brasilien ist für Bayern in Lateinamerika der wichtigste Partner für Handel und Investitionen. Über 100 bayerische Unternehmen haben Tochterfirmen in Brasilien. Im Jahr 2005 betrug das Handelsvolumen bayerischer Unternehmen mit Brasilien rund 1 Mrd. €. Brasilien lag damit knapp vor Mexiko auf dem ersten Platz aller lateinamerikanischen Länder. Bei einem prognostizierten Wachstum der brasilianischen Wirtschaft von rund 3,5 Prozent ist auch in diesem Jahr mit einem weiteren Aufschwung bei den bilateralen Beziehungen zu rechnen.