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Besondere Zollpräferenzen für 15 Entwicklungsländer

München (22. März 2006) - Die Europäische Kommission hat beschlossen, 15 Entwicklungsländern zusätzliche Präferenzen unter dem sog. APS Plus zu gewähren.

Entsprechend dieser Sonderregelung erhalten Länder, die in ihrer Politik die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung und guten Regierungsführung - wie sie in bestimmten internationalen Abkommen niedergelegt sind - beachten, einen mengenmäßig unbeschränkten und zollfreien Zugang für ihre Produkte in die EU. Bei den 15 Ländern handelt es sich um die fünf Andenstaaten Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela. Hinzu kommen die sechs zentralamerikanischen Länder Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama sowie Moldawien, Georgien, die Mongolei und Sri Lanka.

Im Amtsblatt der EU Nr. L 169 vom 30. Juni 2005 wurde die VO Nr. 980/2005 über ein Schema allgemeiner Zollpräferenzen veröffentlicht. Den Wortlaut der Verordnung finden Sie unter http://europa.eu.int/eur-lex/lex/LexUriServ/site/de/oj/2005/l_169/l_16920050630de00010043.pdf 

Weitere Hinweise zu den Präferenzabkommen der EU, sowie den Kontakt zum Zoll-Servicecenter Südbayern, finden Sie unter unter www.zoll.de. Das Serviceangebot des Zoll-Servicecenter richtet sich in erster Linie an mittelständische Unternehmen. Es umfasst u. a. die Unterstützung bei der zolltariflichen Einreihung von Waren, die Beratung bei der Wahl des richtigen Zollverfahrens und der Nutzung von Vereinfachungsmöglichkeiten.

(Quelle: Export-News der Handelskammer Bozen)