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Bayern baut weltweites Repräsentantennetz aus

München (20. Dezember 2006) - Der Freistaat baut sein weltumspannendes Netz von Auslandsrepräsentanzen weiter aus.

Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber kündigt für 2007 weitere Repräsentanzen in Südafrika und Tschechien an. 'Mit Hilfe der Auslandsrepräsentanzen möchte ich diese Länder noch besser für die mittelständische bayerische Wirtschaft erschließen. Unsere Büros prägen mit ihrem Einsatz das Image Bayerns im Ausland und treten als Botschafter für den Wirtschaftsstandort Bayern auf. Die Repräsentanzen helfen den Export anzukurbeln, schaffen durch Investorenwerbung neue Arbeitsplätze in Bayern und leisten wichtige Lobbyarbeit für Bayern', sagte Huber.

'Südafrika bietet aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 zusätzliche Auftrags- und Kooperationsmöglichkeiten für bayerische Unternehmen. Das neue Büro soll helfen, die Chancen zu nutzen', so Huber weiter. Die Republik Südafrika ist mit einem Handelsvolumen von über 1,7 Mrd. € im Jahr 2005 Bayerns wichtigster Handelspartner in Afrika. Unter den MOE/SOE-Staaten nimmt Tschechien diese Rolle ein. Der Handel zwischen Bayern und der tschechischen Republik erreichte im Jahr 2005 ein Volumen von über 8,2 Mrd. €. Huber: 'Die räumliche Nähe zu Tschechien und die engen wirtschaftlichen Beziehungen bieten noch erhebliches Potenzial, das gerade auch für kleinere und mittlere Unternehmen noch stärker ausgeschöpft werden kann.'

Im Juli 2006 wurden neue Repräsentanzen in Polen und Kroatien eröffnet. Ende November fiel der Startschuss für eine neue Repräsentanz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) in Abu Dhabi. Bayern betreibt derzeit 19 Auslandsrepräsentanzen u.a. in USA, Kanada, China, Japan, Indien, Brasilien, Mexiko und mehreren Ländern Osteuropas und nimmt damit bundesweit mit deutlichem Abstand vor Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle ein. Aufgabe der Repräsentanzen ist es, interessierte bayerische Unternehmen zu informieren und Kontakte zu vermitteln. Sie stehen als erste Anlaufstelle bei wirtschaftlichen Fragestellungen zur Verfügung. Daneben spielt Standortmarketing und Investorenanwerbung eine wesentliche Rolle.