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Baubranche in England: robustes Wachstum trotz leichter Abschwächung

Nürnberg (15. Februar 2006)

In den kommenden Jahren wird eine rege Bautätigkeit durch Großprojekte für die Olympischen Spiele und für die Erschließung des Londoner Ostens vorausgesagt

Die britische Bauwirtschaft befindet sich bereits seit Jahren in einer Aufschwungphase, die den Engländern Wachstumsraten zwischen 3 und 4 % bescherte. Zwar wird 2006 mit einer Abschwächung des Wachstums auf 2 % gerechnet, dennoch sind gerade im Großraum London viele Projekte und Sanierungsmaßnahmen geplant. Besonders in Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, in bezahlbare Wohnungen und in die Modernisierung der Infrastruktur muss zukünftig vermehrt investiert werden.

Bereits in den Jahren 2006/2007 werden Großprojekte für die Olympischen Spiele 2012 in London sowie für die Erschließung des Londoner Ostens begonnen. Hier sollen neue Wohn- und Geschäftsräume entstehen und die Verkehrsanbindung ins Zentrum muss bis 2020 vollendet sein.

Als Gründe der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in England werden die Abkühlung der Preise auf dem Immobilienmarkt sowie die hohe Pro-Kopf-Verschuldung genannt. Aufgrund gestiegener Zinsen und höherer Tilgungsraten müssen die Konsumausgaben reduziert werden.

Bayern Handwerk International organisiert zu diesem Thema am 7. März 2006 eine kostenlose Informationsveranstaltung in München. Näheres zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen in diesem Newsletter.

(Quelle: bfai, Markt für Architektur- und Ingenieurdienstleistungen im Bausektor -  Großbritannien)