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Außenhandelsforum: Unternehmen knüpfen weltweites Netzwerk

München (23. März 2006)

Über 200 Unternehmensrepräsentanten sind gestern in München zum Bayerischen Außenhandelsforum zusammengekommen. Die Veranstaltung bot den Unternehmen die Möglichkeit, Kontakte und Partnerschaften zur Erschließung internationaler Märkte zu knüpfen. Wirtschaftsminister Erwin Huber sagte bei der Veranstaltung, dass die aktive Förderung der außenwirtschaftlichen Beziehungen wesentlich für den wirtschaftlichen Erfolg Bayerns sei: „Auch wenn die Binnennachfrage aufgrund steigender Konsum- und Investitionsnachfrage im laufenden Jahr erstmalig seit dem Boomjahr 2000 einen etwas höheren Wachstumsbeitrag liefern dürfte, so bleibt der Außenhandel Konjunkturstütze Nr. 1 in Bayern. Deswegen wird Bayern auch in Zukunft seine erfolgreiche Außenwirtschaftsförderung konsequent fortführen.“ 2005 konnte die bayerische Wirtschaft mit einem Auslandsumsatz von 128 Mrd. € den zwölften Exportrekord in Folge erzielen.

LGAD-Präsident Prof. Erich Greipl betonte, dass Erfolge im Außenhandel alles andere als „Selbstläufer“ seien: „Exportmärkte müssen – egal wo auch immer auf dieser Welt – beinahe täglich neu erkämpft werden. Hier ist unternehmerisches Engagement gefragt, aber auch Unterstützung durch kompetente Partner und schlagkräftige Institutionen der Außenwirtschaftsförderung.“ Greipl unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Groß- und Außenhandels. Er rangiere mit einer Beschäftigtenzahl von bayernweit über 240.000 und einem Gesamtumsatz von 120 Milliarden Euro im Jahre 2005 auf Rang 2 hinter der Industrie. Das zeige, dass der intermediäre Handel als Drehscheibe für die Warendistribution ein „unbekannter Riese“ sei. Die größten Potentiale sieht der Außenhandels-Präsident vor allem auf überseeischen Märkten wie China und Indien. So gingen 40% der bayerischen Exporte mittlerweile in Wachstumsmärkte außerhalb der Europäischen Union.

An der Veranstaltung nahmen neben kleinen und mittelgroßen Unternehmen auch große Handelshäuser und Industrieunternehmen teil. In Vorträgen und an Informationsständen konnten sich Teilnehmer auch über die Fördermöglichkeiten des Freistaates, der Kammern und Verbände informieren.