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IHK rät: Vorsicht bei Europapaletten aus Polen!

München (05. Januar 2005)

IHK-Verkehrsexperten raten Händlern und Spediteuren, Herkunft und Herstellungsdatum ihrer Paletten zu prüfen. Grund: Paletten der polnischen Eisenbahn PKP, die nach dem 1. Mai 2004 hergestellt wurden, gelten als Markenfälschung und werden von der European Pallet Association (EPAL) mit Hilfe der Zollbehörden und der Polizei aus dem Verkehr gezogen und vernichtet. Nach IHK-Angaben sind hiervon viele Betriebe betroffen: In Deutschland sind derzeit rund 15 Millionen Euro-Paletten im Umlauf, rund 15 Prozent hiervon stammen aus polnischer Produktion. Nach ersten Schätzungen entstehen durch den nötigen Austausch der Paletten den betroffenen Firmen Gesamtkosten von bis zu 120 Millionen Euro. Fragen hierzu beantworten die Mitarbeiter Ihrer zuständigen IHK.