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IHK Würzburg-Schweinfurt: Umfrage zu Außenwirtschaftsbeziehungen

Würzburg (31. Januar 2005)

Absatzmarkt 'vor der Haustür'

Österreich ist der wichtigste Absatzmarkt der mainfränkischen Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Umfrage der IHK Würzburg-Schweinfurt unter den außenwirtschaftlich tätigen mainfränkischen Unternehmen. Platz zwei als Absatzmarkt belegt die Schweiz, dicht gefolgt von Frankreich, den Niederlanden und Italien.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat in einer aktuellen Umfrage bei 600 außenwirtschaftlich tätigen Unternehmen der Region das Exportverhalten in Mainfranken ermittelt. Insgesamt zwei Drittel der Firmen (397) haben sich an der Umfrage beteiligt. Das Ergebnis: Österreich ist der wichtigste Absatzmarkt der mainfränkischen Unternehmen. Platz zwei belegt die Schweiz, dicht gefolgt von Frankreich, den Niederlanden und Italien. Für die mainfränkischen Unternehmen spielen jedoch die Warenversendungen in die neuen EU-Beitrittsländer eine immer wichtigere Rolle.

Polen ist als mainfränkischer Absatzpartner im Vergleich zu den anderen neuen EU-Beitrittsländern bereits Spitzenreiter und verweist die Tschechische Republik und Ungarn auf die Plätze zwei und drei. 'Polen gewinnt für unsere Region gewaltig an Bedeutung.', erklärt Marion Oker, Leiterin des IHK-Bereiches International. Das neue EU-Mitglied nimmt sogar im Ranking aller mainfränkischen Absatzpartner bereits Platz neun ein und liegt damit noch vor der gesamtbayerischen Nummer eins, den USA. Diese rangieren in ihrer Bedeutung als Exportpartner für Mainfranken auf Platz zehn, sind jedoch nach wie vor wichtigster Absatzmarkt außerhalb der Europäischen Union, gefolgt von der Russischen Föderation und China.

'Es überrascht nicht, dass die neuen EU-Mitgliedsländer eine immer wichtigere Rolle als Absatzmarkt für die regionalen mittelständischen Unternehmen spielen.', so Oker. Das zeige aber gleichzeitig, wie wichtig es ist, neue Absatzmärkte zu erschließen. 'Weil die Nachfrage nach deutschen Qualitätsprodukten weiterhin groß ist, ist auch bei der Markterschließung noch viel Potenzial vorhanden - und zwar nicht nur direkt vor der Haustüre', informiert Oker. So spielen laut Umfrage beispielsweise auch die Türkei und Indien für den Absatz mainfränkischer Produkte eine immer wichtigere Rolle.

Details zu der Umfrage erhalten Sie bei der IHK, Marion Oker, Tel. 0931/4194-353, E-Mail: oker@wuerzburg.ihk.de.