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Fluthilfe aus Bayern

München (02. Februar 2005)

Der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK), Prof. Erich Greipl, und BIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Dörfler bitten alle Unternehmen in Bayern um Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Südost-Asien. Die bayerischen IHKs können von sich aus zwar kein Geld zur Verfügung stellen, da sie über die Beiträge ihrer Mitgliedsunternehmen nicht nach Belieben entscheiden können, sie appellieren aber an die freiwillige Spendenbereitschaft der Firmen. Um die von der Katastrophe heimgesuchten Regionen wieder aufzubauen, erscheint allerdings ein längerfristiges Engagement der wohlhabenden Länder unumgänglich. Mehr als 1.500 bayerische Firmen pflegen enge Wirtschaftsbeziehungen zu Indien, Indonesien, Thailand und Sri Lanka.

Die bayerischen Hilfsorganisationen bemühen sich gegenwärtig um schnelle, dauerhafte und unbürokratische Hilfe. Um die in Bayern vorgesehenen Hilfsmaßnahmen gezielt und effektiv einzusetzen, hat die Bayerische Staatsregierung am 11. Januar 2005 die Koordinierungsstelle „Bayern hilft“ im Bayerischen Staatsministerium des Inneren gegründet. Die Koordinierungsstelle arbeitet eng mit den zahlreichen Hilfsorganisationen und dem Auswärtigen Amt zusammen und vermittelt private Hilfsangebote aus Bayern weiter, um vor Ort eine möglichst große Wirkung zu erzielen.

Die Koordinierungsstelle „Bayern hilft“ erreichen Sie unter Tel. (089) 21 92 24, Fax: (089) 2192-12 546 oder E-Mail: fluthilfe@stmi.bayern.de. Über die einzelnen Projekte der bayerischen Hilfsorganisationen sowie über Spendenkonten und weitere Hintergrundinformationen zur Situation in Südasien informiert ferner die neue Internetplattform http://www.fluthilfe.bayern.de.

Für bayerische Unternehmen, die sich für das Thema Wiederaufbauhilfe für die von  der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete interessieren, organisiert das Bayerische Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der IHK für München und Oberbayern am 23.02.05 in der IHK München ein Informationsseminar zum Thema „Wiederaufbauhilfe nach der Flutkatastrophe in Südasien – Möglichkeiten und Chancen für die bayerische Wirtschaft“. Dabei werden Experten der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GtZ), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Weltbank sowie Vertreter von in der Region tätigen bayerischen Unternehmen aktuelle Erfahrungsberichte liefern und für mögliche Fragen zur Verfügung stehen.

  • Ansprechpartner: Johannes Huber, IHK München, Tel.: 089/5116-310, Fax: 089/5116-465, E-Mail: huber@muenchen.ihk.de.