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Exportquote im Jahr 2004 markiert in Oberbayern neuen Höchststand

München (30. März 2005)

Produkte ''Made in Oberbayern'' sind weltweit sehr gefragt. Mittlerweile setzt die oberbayerische Industrie mehr als jeden zweiten Euro außerhalb Deutschlands um. Ihre Exportquote stieg im Jahr 2004 auf die neue Bestmarke von 50,7%. Der gesamte Auslandsumsatz des Produzierenden Gewerbes im Regierungsbezirk betrug im letzten Jahr knapp 57 Milliarden Euro. Das bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine nochmalige Steigerung um 13,6%. 'Die oberbayerische Industrie unterstreicht damit wieder einmal, wie wettbewerbsfähig sie im internationalen Geschäft ist', kommentierte Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu die letztjährige Entwicklung.

Der Ausfuhranteil in Oberbayern ist damit im letzten Jahr gegenüber dem Jahr 2003 um 1,9 Prozentpunkte angestiegen. 1998 hatte er noch bei 40,5% gelegen. Auch Bayern hatte im vergangenen Jahr bei der Exportquote mit 44,9% einen neuen Rekordwert aufgestellt und dabei gegenüber 1998 um 7,6 Prozentpunkte zugelegt. Als eine der Hauptgründe für die ausgezeichnete Exportbilanz sowohl in Bayern als auch in Oberbayern nannte Minister Wiesheu die gute Entwicklung in der Automobilindustrie, bei Maschinenbau und elektrotechnischen Erzeugnissen. Diese gerade auch in Oberbayern bedeutenden Branchen haben im letzten Jahr vor allem im Ausland für große Umsätze gesorgt.

Die Wachstumsimpulse kamen damit auch im vergangenen Jahr vom Auslandsgeschäft, während die Binnenwirtschaft weiter das 'Sorgenkind' blieb. 'Daran wird sich auch nichts ändern, solange die Bundesregierung nicht durch eine Steuer-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik aus einem Guss wieder für Vertrauen in der Wirtschaft und bei den Verbrauchern in Deutschland sorgt. Rot-Grün steht in der Pflicht, die Voraussetzungen für eine Stärkung der Inlandsnachfrage und damit für einen nachhaltigen Aufschwung hierzulande zu schaffen', so Wiesheu.