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Bayerische Medizintechnik auf dem Vormarsch

München (5. Juli 2005)

Verstärkte Kooperation zwischen Moskau und Bayern im Gesundheitswesen

Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms 'Bayern - Fit for Partnership' informierte sich der stellvertretende Leiter des Moskauer Departments für Gesundheitswesen, Sergej Poljakow, mit einer Delegation von 13 Chefärzten aus städtischen Moskauer Krankenhäusern über technische Standards und Neuentwicklungen in der Krankenhaushygiene und führte Gespräche im Wirtschafts- und Gesundheitsministerium.

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner erklärte bei dem Treffen mit der russischen Delegation: 'Bayerische Medizintechnik ist auf dem Vormarsch und das nicht zuletzt durch ''Bayern - Fit for Partnership''. Mit diesem internationalen Weiterbildungsprogramm stärken wir die Kooperation im Gesundheitswesen zwischen der Stadt Moskau und dem Freistaat Bayern. Wir freuen uns, dass wir seit Dezember 2004 nun bereits die dritte Gruppe Moskauer Chefärzte bei uns begrüßen konnten'. Im Gegenzug dazu will die Stadt Moskau in nächster Zeit, bayerische Firmen zu sich einzuladen. Die Vertiefung der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen wird auch ein wichtiges Gesprächsthema von Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu mit dem Moskauer Oberbürgermeister Luschkow anläßlich seiner Delegationsreise vom 13. bis 15. Juli nach Moskau sein.

Das Projekt zur Verbesserung der Krankenhaushygiene wird von Bayern International gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK) in Abstimmung mit dem Moskauer Department für Gesundheitswesen durchgeführt. Die Medizintechnik zählt bei jährlichen Zuwachsraten zwischen 5 und 7 Prozent zu den weltweit attraktivsten Wachstumsbranchen. In Bayern sind über 47.000 Beschäftigte in der Medizin- und Regeltechnik tätig. Bayern deckt damit über 60 Prozent der elektromedizinischen Geräteproduktion und rund 30 Prozent der gesamten medizintechnischen Produktion Deutschlands ab.

Das zu Beginn 2004 gestartete internationale Weiterbildungsprogramm 'Bayern - Fit for Partnership' konnte allein im ersten Jahr bei zehn Weiterbildungsprojekten rund 270 internationale Teilnehmer gezielt betreuen. Im Rahmen der Projekte, die von Bayern International, einer hundertprozentigen Tochter des Freistaats Bayern, mit kompetenten Weiterbildungsspezialisten organisiert wurden, konnten 140 bayerische Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen Top-Entscheidern aus dem Ausland vorstellen.