„Spielend“ auf den ausländischen Märkten angekommen – Poly-M

Donnerstag, 2. Juni 2005

Ingolstadt. - Man kann dem Spielwarenhersteller Poly-M aus Ingolstadt gleich doppelt gratulieren: Zum einem zum diesjährigen 25-jährigen Firmenjubiläum, zum anderen zum erfolgreichen Gang auf Auslandsmärkte. „Mittlerweile spielen Kinder in mehr als 200.000 Kindergärten weltweit mit den kreativen Steckbausteinen“, berichtet Marketingchefin Birgit Hauber. Bereits seit der Firmengründung im Jahr 1980 hat Poly-M unter anderem auf der Spielwarenmesse in Nürnberg Kontakte in viele EU-Länder und nach Übersee geknüpft. Doch im vergangenen Jahr berichtete die IHK-Zeitschrift „Außenwirtschaftsinformationen“ vom EU-Förderprojekt „Go International“ - und Poly-M wurde hellhörig.

 

Die Firma mit insgesamt 16 Mitarbeitern produziert und vertreibt ein didaktisches Steckbausystem für Kinder von 1 bis 10 Jahren, das unter anderem neben Bausteinen auch Figuren, Tiere, Autos, Züge und Mosaike umfasst. „Da der deutsche Kindergartenmarkt begrenzt ist, wollten wir so früh wie möglich expandieren“, sagt Birgit Hauber. Mit Hilfe vom Förderprojekt „Go International“ ist es dem Spielzeughersteller gelungen, weitere Märkte in europäischen Ländern, unter anderem Italien und Polen, zu erschließen. „Besonders die hilfreichen Ratschläge unseres Coachs und die Übersetzung unserer Werbemittel in andere Sprachen hat uns sehr geholfen,“ so die Marketingchefin. „Auf alle Fälle“ würde Sie deshalb die Teilnahme an „Go International“ weiterempfehlen.

 

Generell rät Birgit Hauber mittelständischen Unternehmen zum Auslandsgeschäft, denn „die Welt wächst immer mehr zusammen und als kleiner oder mittelständischer Betrieb kann man nur dazugewinnen“. Allerdings sollten die einzelnen Firmen, mit denen man vor Ort zusammenarbeiten möchte, genau unter die Lupe genommen werden. „Wir würden beispielsweise immer zur Vorauskasse raten“, so ihr Tipp. Der Spielwarenhersteller hat sich noch weitere Ziele gesetzt: „Gerne möchten wir noch Märkte in Osteuropa, dem vorderen Orient, Südamerika und Asien ‚erobern’“.+++