Unterstützung beim Schritt nach Ruanda

Unterstützung beim Schritt nach Ruanda

Eschborn (28.01.2016) - Die Bundesregierung fördert unternehmerisches Engagement in Afrika. Es gibt vielfältige Angebote etwa von der Beratung etwa durch einen EZ-Scout bis hin zur Finanzierung.

Der Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Ruanda bietet Chancen, ist aber auch mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Wie gestalten sich die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen vor Ort? Wie erhält man Zugang zu lokalen Netzwerken? Wie können finanzielle Risiken abgesichert werden? Hier leistet die Bundesregierung und insbesondere das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wertvolle Unterstützung. (Kontaktanschriften)

EZ-Scouts

Eine individuelle und kostenlose Beratung erhalten Unternehmen von den EZ-Scouts. EZ-Scouts sind Experten im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Als Ansprechpartner zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sind sie in Wirtschaftsverbänden, Ländervereinen, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern tätig. Die EZ-Scouts unterstützen Unternehmen dabei, aus den Angeboten der deutschen EZ das Richtige zu finden. (http://www.bmz.de/de/zentrales_downloadarchiv/mitmachen/Kontaktdaten_EZ-Scouts.pdf)

Auch in Bayern steht Ihnen ein EZ-Scout zur Verfügung.

Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)

Die DEG, ein Tochterunternehmen der KfW, ist einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer. Seit über 50 Jahren finanziert und strukturiert sie Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die DEG investiert in rentable, nachhaltig entwicklungswirksame Vorhaben in allen Wirtschaftssektoren: von der Agrarwirtschaft über die verarbeitende Industrie und Dienstleistungen bis zur Infrastruktur. In der Planungsphase einer Auslandsinvestition unterstützt die DEG die Unternehmen dabei, eine belastbare Basis für die Investitionsentscheidung zu schaffen; etwa bei der Beurteilung lokaler Partner. Die DEG ist an 14 Standorten in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika vertreten und kann darüber hinaus auf das Netzwerk der KfW zurückgreifen.

Für die Finanzierung von Auslandsinvestitionen bietet die DEG passgenaue langfristige Finanzierungen in Form von Darlehen, Garantien, Mezzaninfinanzierungen und Beteiligungen. Fördermittel können etwa für Machbarkeitsstudien und Pilotvorhaben bereitgestellt werden. Zudem fördert die DEG Begleitmaßnahmen. (http://www.deginvest.de; Ansprechpartner in den Bundesländern: https://www.deginvest.de/Internationale-Finanzierung/DEG/Unser-Angebot/Deutsche-Unternehmen/Ihre-Ansprechpartner/)

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die GIZ ist als deutsches Bundesunternehmen seit über 40 Jahren in der Internationalen Zusammenarbeit aktiv. Sie bietet ihren Auftraggebern Regionalexpertise, hohe Fachkompetenz und praxiserprobtes Managementwissen für nachhaltige Entwicklung weltweit. Einen großen Teil ihrer Aufträge führt die GIZ für das BMZ durch, sie arbeitet aber auch für weitere Bundesressorts sowie für öffentliche und private Auftraggeber im In- und Ausland. Die GIZ berät zu wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und vermittelt den Zugang zu internationalen sowie lokalen Netzwerken. Sie bietet Fachexpertise zu nachhaltigem Lieferkettenmanagement und zur Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards. Für den internationalen Personaleinsatz sind Qualifizierungsangebote und Fachkräfteprogramme verfügbar.

Die GIZ ist in mehr als 130 Ländern weltweit aktiv, in Deutschland ist das Unternehmen in nahezu allen Bundesländern präsent. Weltweit hat die GIZ 16.410 Beschäftigte - knapp 70% von ihnen sind als nationales Personal vor Ort beschäftigt. Das Geschäftsvolumen lag 2014 bei über 2 Mrd. EUR. (http://www.giz.de/wirtschaft)

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

(Quelle: GTAI, Autorin: Eva Dörr, GIZ)