Tunesien benötigt Verpackungsmaschinen

Tunesien benötigt Verpackungsmaschinen

Bonn (11.02.2016) - Für die Einhaltung europäischer Standards brauch Tunesien Verpackungsmaschinen. Verpackungen werden nach Angaben von Germany Trade & Invest (gtai) zum größten Teil noch impoprtiert.

Die Landwirtschaft ist mit einer gut aufgestellten Nahrungsmittelindustrie verknüpft. Vorteile für den Sektor sind die geographische Nähe zum europäischen Markt und eine hohe Professionalisierung der produzierenden Unternehmen. Weiterhin besteht ein großer Bedarf bei der Verbesserung von Verpackungen vor allem beim Export von Nahrungsmitteln. Exporteure müssen häufig Verpackungen importieren, um europäischen Standards zu entsprechen.

Auf die Nahrungsmittelindustrie entfielen von 2010 bis 2013 rund 17% des Industrieprodukts und 2,7% des gesamten BIP. In dem Sektor ist bei der Produktion von Tomatenkonzentraten, der Wasserabfüllung und Verarbeitung von Getreide eine gewisse Überkapazität festzustellen. Dynamisch entwickelt sich die Biozertifizierung. Regierung und Produzenten sind seit einigen Jahren dabei, den Anteil von in Tunesien abgefüllten und verpackten Olivenöls zu erhöhen. Langfristiges Ziel ist es Olivenöl "made in Tunisia" in Europa, den USA, Japan und anderen Märkten als Marke zu etablieren. Eine führende Position nimmt das Land schon heute in der Produktion von Bio-Olivenöl ein. In der verarbeitenden Milchwirtschaft existieren moderne Strukturen für die Produktion von Milchpulver und Joghurt. Weitere Investitionsmöglichkeiten werden in der industriellen Käseproduktion gesehen. Im Jahr 2011 waren circa 20% der nahrungsmittelverarbeitenden Unternehmen mit einem oder mehreren der folgenden Zertifikate versehen: ISO 9001, ISO 22000, ISO 14001, HACCP, BRC, IFS.

Den kompletten Artikel von gtai finden Sie hier.

Quelle: IXPOS