Wirtschaftstrends 2014 - Côte d'Ivoire, Ghana, Nigeria

Bonn (01.07.201) - Wirtschaftstrends zur Jahresmitte 2014 von Germany Trade & Invest (gtai) zu Côte d'Ivoire, Ghana und Nigeria.

 

Abidjan (gtai) - Kaum von der deutschen Wirtschaft wahrgenommen, präsentiert sich die Wirtschaft Côte d'Ivoires recht dynamisch. Das BIP-Wachstum verspricht bei anhaltender politischer Stabilität auch in den kommenden Jahren hoch zu bleiben. Projekte werden in einer ganzen Reihe von Sektoren durchgeführt, überwiegend von privaten Unternehmen, häufig auch mit finanzieller Hilfe der China Exim-Bank.
 

 

Accra (gtai) - Ghanas Wirtschaft flaut 2014 spürbar ab. Auch für die kommenden Jahre wurde das BIP-Wachstum nach unten revidiert. Geschäftschancen bestehen derzeit vor allem im Öl- und Gassektor, in der Bauindustrie und im Einzelhandel beziehungsweise im Konsumgüterbereich. Das Land gehört in Subsahara-Afrika aufgrund seiner politischen Stabilität aber nach wie vor zu den attraktivsten Absatzmärkten.
 
Lagos (gtai) - Nigeria weist mit etwa 6,0% weiterhin ein mäßiges BIP-Wachstum auf. Der Markt wird für deutsche Unternehmen zunehmend interessant, weil neben dem Ölsektor nun auch andere Bereiche Geschäftschancen versprechen. Bei allen Chancen bleibt das westafrikanische Land ein sehr schwieriger Markt. Korruption, Terrorismus, Kriminalität und hohe Kosten schrecken Unternehmen ab.