Mosambik: AHK eröffnet Büro in Maputo

Maputo (19.05.2014) - Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen mit Mosambik unterhalten oder aufbauen wollen, erhalten eine neue Anlaufstelle: Die im südafrikanischen Johannesburg ansässige Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika hat in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo eine Außenstelle eröffnet.

Mit dieser Gründung reagiert die zum Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) gehörende Wirtschaftseinrichtung auf die wachsende ökonomische Bedeutung des Nachbarlandes.

Das aufstrebende Land, das seit den 1970er Jahren enge Beziehungen zu Deutschland pflegt, gehört mit jährlichen Mindestwachstumsraten von 7,2 Prozent zu den derzeit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit. Die bundeseigene Außenwirtschaftsagentur Germany Trade & Invest rechnet für die nächsten fünf Jahre mit realen BIP-Steigerungsraten von rund 8,0 Prozent (Stand: Januar 2014).
 
Nach Aussage der AHK südliches Afrika ist das Interesse deutscher Firmen an wirtschaftlichen Beziehungen zu Mosambik in den letzten Jahren stetig gestiegen. 2012 importierte Deutschland Waren im Wert von 128,0 Millionen Euro und bezog vor allem Tabak, Aluminium, Edelmetalle und Edelsteine aus dem südafrikanischen Land. Deutsche Exporte umfassen nach AHK-Angaben u. a. Maschinen, Getreide und Kleidung. Insgesamt belief sich der deutsche Außenhandel mit Mosambik 2012 auf 177,0 Millionen Euro.
 

(Text/Quelle: Blog Subsahara-Afrika der IHK Mittlerer Niederrhein)