Kenia bietet interessante Geschäftsfelder im Bergbau und der Bauwirtschaft

Kenia bietet interessante Geschäftsfelder im Bergbau und der Bauwirtschaft

Nairobi (25.3.2015) - Im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU organisiert die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kenia in Zusammenarbeit mit den BaugewerblichenVerbänden, dem Deutschen Auslandsbau- Verband (DABV) e.V. und der Fachvereinigung Auslandsbergbau und internationale Rohstoffaktivitäten - FAB - vom 20. bis 24. September 2015 eine Markterkundungsreise für Unternehmen aus dem Bereich der Bau- und Bergbauindustrie sowie der Rohstoffgewinnung nach Kenia.

Die Markterkundung wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Kenia ist Ostafrikas führende regionale Wirtschaftsmacht und nimmt als größte Volkswirtschaft mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von mehr als 44,23 Milliarden US-Dollar (2013) eine herausragende Stellung innerhalb der Region ein. Das Land weist stabile Wachstumsraten von durchschnittlich 4 bis 6 Prozent pro Jahr auf. Mittelfristig wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzen. Dafür sprechen eine gut ausgebildete Bevölkerung und der Reichtum an Bodenschätzen. Weitere Vorzüge des Landes sind seine exponierte Lage als Knotenpunkt der Region und eine liberale Wirtschaftsordnung mit gut entwickeltem Privatsektor.

Chancen für deutsche Unternehmen
Das Wirtschaftswachstums und erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und den Bergbau begünstigen das Wachstum und die Transformationsprozesse beider Branchen. Die Bauwirtschaft profitiert dabei von der wachsenden Bevölkerung, einer noch rasanter wachsenden Mittelschicht und der voranschreitenden Urbanisierung. Die Folge ist der steigende Bedarf an Verkehrsverbindungen, Wohnraum, Gewerbeeinrichtungen und zahlreiche Großprojekte. Der anhaltende „Bau-Boom“ sorgte dafür, dass sich das Wachstum der Bauwirtschaft im Jahr 2014 auf über 10 Prozent beschleunigt hat.

Der Bergbausektor Kenias bietet ebenfalls zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten und Projekte für deutsche Unternehmen. Im Zuge des Transformations- und Wachstumsprozesses, beziehungsweise der Reorganisation des Bergbausektors, wurden Geschäftsklima und Rahmenbedingungen verbessert. Die jüngsten Projekte und Rohstofffunde sowie der Reformkurs des kenianischen Staates unterstreichen, dass sich das Land zukünftig mit seiner exponierten Lage zu einem wichtigen Bergbau- und Rohstoffstandort in Ostafrika entwickeln wird. Der Bergbau verzeichnete 2012 eine reale Wachstumsrate von 4,4%. Zudem verfügt das Land über große Rohstoffvorkommen.

Informationen aus erster Hand
In einer Fachkonferenz in Nairobi sowie bei Unternehmens- und Behördenbesuchen vor Ort werden den teilnehmenden Unternehmen während eines viertägigen Programms gezielt allgemeine und branchen- beziehungsweise themenspezifische Informationen zum Markt in Kenia durch deutsche und einheimische Experten und Multiplikatoren aus erster Hand vermittelt. Diese Informationen beziehen sich insbesondere auf politische und rechtliche Rahmenbedingungen, konkrete Marktchancen, künftige Marktentwicklungen, technische und logistische Voraussetzungen und Verfahren sowie kulturspezifische Besonderheiten. Neben einer im Vorfeld erstellten Zielmarktanalyse sollen die gezielten Gespräche mit den Marktexperten und einschlägigen Entscheidungsträgern der Branche in Kenia dazu dienen, potentielle Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren.

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch Nicht-KMUs an der Reise teilnehmen können. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang genießen. Der durch das BMWi geförderte Teilnehmerbeitrag an der Markterkundung beträgt zwischen 500 und 1.000 Euro brutto je nach Umsatz und Mitarbeiterzahl. Individuelle Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst.

Anmeldeschluss ist der 20.07.2015

 

(Quelle: iXPOS)