Zollforum 2012

München/Würzburg (16.07.2012) - Die bayerische Zollszene traf sich in München und Würzburg zum Zollforum Bayern 2012.

Auch das 6. Zollforum war ein voller Erfolg: 220 Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung nahmen an der vom Außenwirtschaftszentrum Bayern, der IHK München und der IHK Würzburg in Partnerschaft mit der Bundesfinanzdirektion Südost organisierten Fachtagung teil.

Die diesjährige Veranstaltung widmete sich der Frage, welche Rechtsgebiete Schnittstellen zum Zollrecht darstellen und welche neuen Entwicklungen dort zu erwarten sind. Die Zollexperten setzten sich mit Exportkontrolle und Strafrecht, internationalen Verrechnungspreisen, Aktuellem im Bereich der Produktpiraterie, der Erbringung von Dienstleistungen im Ausland und der berühmt-berüchtigten Gelangensbestätigung auseinander.
 
Auch der Zoll selbst kam zu Wort: große Beachtung fand ein Vortrag, in dem die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Zollverwaltung und deren Zusammenarbeit mit anderen Behörden beleuchtet wurden.
 
In seiner einleitenden Begrüßung betonte Hauptgeschäftsführer Peter Driessen von der IHK München den Einsatz der IHK-Organsiation für die Schaffung wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen auch im Zollwesen. Namentlich nannte Driessen den Kampf gegen das „Bürokratiemonster“ eines neuen nicht-präferenziellen Ursprungsrechts und für die Beibehaltung der 1000-Euro-Grenze für Zollanmeldungen. Die IHKn konnten hierbei durchaus Erfolge verbuchen. „ Sie sehen, dass wir uns auch hinter den Kulissen für ein wirtschaftsfreundliches Zollrecht einsetzen“, so Driessen.
 
Die Besucher des Zollforums nahmen zudem die Gelegenheit zum Meinungsaustausch untereinander und die Gelegenheit zum Gespräch mit den anwesenden Experten wahr.
 
Die Vorträge des Tages finden Sie - soweit diese von den referenten frei gegeben worden sind - rechts im Anhang.