18. Juli 2007 - 'Exportland Bayern: Grenzenlos erfolgreich'

So war´s am 18. Juli in Lichtenfels
  • Die Veranstaltung in der lokalen Presse

    Das schrieb die "Neue Presse Coburg", erschienen am 20.07.2007.

  • „Made in Germany“ kommt gut an

    Informationsveranstaltung „Grenzenlos erfolgreich“ für Exporteinsteiger im Landratsamt Lichtenfels.
    „Die Marke ‚Made in Germany‘ wird bei Kunden im Ausland gut angenommen“, berichtete Marc Sommer bei einer Informationsveranstaltung für Exporteinsteiger im Landratsamt Lichtenfels.

  • LICHTENFELS – Mit gezielten Förderprogrammen des Freistaates Bayern konnte der innovative Unternehmer aus Zapfendorf vor einem Jahr den arabischen Markt erobern.

  • Eines der besten Instrumente zur Kontaktanbahnung für Auslandsgeschäfte sei die Teilnahme an Messen und Ausstellungen, betonte Rainer Beck von der Handwerkskammer für Oberfranken Bayreuth. Die gute weltweite Konjunktur und die osteuropäischen Märkte bieten auch mittelständischen und kleinen Unternehmen gute Exportchancen. „Gerade Elektroinstallationen werden gerne deutschen Unternehmen übertragen“, wusste Beck zu berichten. Allerdings müssten bei Auslandsgeschäften Handwerker unbedingt die jeweiligen Normen des Importlandes sowie das geltende Gewerberecht beachten.

  • Christina Schultz vom Bayerischen Wirtschaftsministerium stellte das Förderinstrumentarium und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten des Freistaates vor. Für den Unternehmer stünden eine Reihe von Möglichkeiten, wie Delegationsreisen, das Förderprogramm „Fit für Auslandsmärkte – Go International“, das Bayerische Messebeteiligungsprogramm und „Bayern – Fit for Partnership“ zur Verfügung.

  • Neben einem guten Konzept und einen geeigneten Produkt seien gute Kontakte und zuverlässige Partner die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Auslandsgeschäft, erläuterte Cornelia Kern von der Industrie und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth. „Pflegen Sie persönliche Kontakte“, lautete der Rat der Kammervertreterin, „die Geschäftspartner wollen keine E-Mails, sondern die Person kennen lernen.“ Erfolgreiche Auslandsgeschäfte erforderten aber auch einen langen Atem, da sich Erfolge nicht auf Anhieb einstellen. In einem waren sich die beiden Kammervertreter einig, wer erfolgreich auf ausländischen Märkten agieren möchte, müsse neben der wirtschaftlichen Lage auch die rechtliche und kulturelle Seite des Exportlandes beachten. Dem konnte Daniel Fricke von Ebitsch Solartechnik in Zapfendorf in seinem Erfahrungsbericht nur zustimmen. Eine Indienreise führte zum Ergebnis, dass der örtliche Markt nicht zum Unternehmerprofil der Zapfendorfer Firma passte. Mit Hilfe von „Go International“ hat sich das Unternehmen jetzt dem Erfolg versprechenderen italienischen Markt zugewandt.

  • „Made in Germany“ kommt gut an
  • Die Referenten empfahlen vor einem Auslandsengagement die Informationsmöglichkeiten der Kammern und deren Beratungsleistungen in zu nutzen. gst