14. Juni 2007 - 'Exportland Bayern: Grenzenlos erfolgreich'

So war`s am 14. Juni in Altötting, IHK-Gremium Altötting-Mühldorf
  • „Man muss nur den Schritt wagen!“

    So ermutigte Winfried Nusser, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Altötting-Burghausen und Gastgeber von „Exportland-Bayern – Grenzenlos erfolgreich!“ am 14. Juni 2007 in Altötting die Zuhörer, ins Exportgeschäft einzusteigen. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn führte Ingrid Obermeier-Osl, Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf und Dr. Lothar Semper, Stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern, in die Thematik des Abends ein.

  • Frank Dollendorf von der IHK München und Barbara Peinel von der Handwerkskammer München berichteten über die Grundlagen des Exporterfolgs in einer flotten Doppelmoderation. Anschließend informierte Jürgen Weithas vom Bayerischen Staatsministerium über Exportfördermöglichkeiten des Freistaats Bayern.

  • „Man muss nur den Schritt wagen!“

    Drei erfolgreiche Unternehmer rundeten die Veranstaltung mit ihren persönlichen Auslandserfahrungen ab: Johann Zacherl von der Medi-Kabelhandels GmbH, Markus Kleinschwärzer von Nokia-Siemens Networks GmbH & Co. KG und Hans Perzl von Neuöttinger Küchendesign unterhielten das Auditorium mit jeweils sehr informativen und spannenden Berichten.

  • „Man muss nur den Schritt wagen!“

    Zacherl erzählte zunächst von seinem Einstieg mit Hilfe von Messebeteiligungen und Delegationsreisen und hob hervor „dass man viel Vertrauen einbringen muss“, viel Zeit und Geduld einplanen solle und sich auf jeden Fall vorher über „Land und Leute informieren“ solle.

  • „Man muss nur den Schritt wagen!“

    Auch Kleinschwärzer, der über 10 Jahre Berufserfahrung im Mittelstand und im Konzern verfügt, hob die Vertrauensbasis „als unheimlich wichtig“ hervor und riet zu einer permanenten Präsenz vor Ort. Dazu erläuterte er einige Unterschiede der arabischen im Vergleich mit der deutschen Kultur. So gilt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) der Handschlag noch mehr als ein schriftlicher Vertrag. Man solle sich also auf die kulturellen Unterschiede einstellen und davon profitieren, dass Deutschland noch immer den Ruf „hoher Ingenieurskunst, Geradlinigkeit, Aufrichtigkeit und Offenheit“ im Ausland besitzt.

  • „Man muss nur den Schritt wagen!“

    Perzl hob ebenso den „unschlagbaren Ruf“ der Bundesrepublik hervor und empfahl, sich eine Nische zu suchen und in dieser zu arbeiten. Mit dieser Taktik exportiert er immer erfolgreicher in die VAE. Abschließend betonte er, wie wichtig es sei, das richtige Land, den richtigen Kundenkreis und einen geeigneten Mitarbeiterstamm für den Export seines Produktes zu haben. Damit ging die zweite „Exportland Bayern“ – Veranstaltung in Oberbayern als ein „belebender, absolut interessanter Abend“ zu Ende.

  • „Man muss nur den Schritt wagen!“