05. Juli 2007 - 'Exportland Bayern: Grenzenlos erfolgreich'

So war`s am 05. Juli in Ingolstadt, IHK-Gremien Eichstätt, Ingolstadt-Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen
  • In die richtigen Nischen gehen und außerdem: „auf Gottes Segen vertrauen!“
    In die richtigen Nischen gehen und außerdem: „auf Gottes Segen vertrauen!“

    Am 05. Juli war es wieder soweit: eine neue Runde „Exportland Bayern – grenzenlos erfolgreich!“ fand statt, diesmal in der Kurfürstlichen Reitschule Ingolstadt. 50 Teilnehmer hörten gespannt zu als der Gastgeber Fritz Peters, Vorsitzender des IHK Gremiums Ingolstadt-Pfaffenhofen und Dr. Lothar Semper, stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern die Veranstaltung eröffneten.

  • In die richtigen Nischen gehen und außerdem: „auf Gottes Segen vertrauen!“

    Danach wurde sofort ins Exportgeschäft eingestiegen. Dr. Manfred Gößl von der IHK für München und Oberbayern und Barbara Peinel von der Handwerkskammer für München und Oberbayern stellten die wichtigsten Fakten dazu vor. Die Fördermöglichkeiten durch den Freistaat oder den Bund präsentierte danach Dr. Melanie Kompat vom bayerischen Wirtschaftsministerium.

  • In die richtigen Nischen gehen und außerdem: „auf Gottes Segen vertrauen!“

    Nach der Pause traten zwei Exportspezialisten aus der Praxis ins Rampenlicht: Karl-Heinz Weitner von der Werner Weitner GmbH aus Eichstätt und Josef Pfab von der Schreinerei Josef Pfab aus Langenbruck erzählten jeweils von ihren Erfahrungen im und mit dem Ausland.
    Weitner, der seit ca. 40 Jahren im Maschinenbau tätig ist und derzeit 220 Mitarbeiter zählt, kann stolze 30 Jahre Exporterfahrung vorweisen. Er empfahl, sich vor dem Einstieg zunächst zu fragen: „Was sind die eigenen Stärken, in welche Nische will ich und wie gehe ich an die Märkte heran?“.

  • In die richtigen Nischen gehen und außerdem: „auf Gottes Segen vertrauen!“

    Wichtig sei, einen guten Vertriebspartner zu finden, der das nötige Know-how besitzt und den betreffenden Markt gut kennt. Um einen solchen Partner kennen zu lernen, stellte der Unternehmer Auslandsmessen als guten Tipp heraus. Zudem solle man nur in guten Zeiten zu starten, denn das erste Jahr sei „Hungerzeit“, da sehr investitionsintensiv. Was schließlich den finanziellen Bereich betrifft, riet er in „unsicheren“ Ländern wie China oder Russland zur Vorauskasse auch wenn es „ein ungutes Instrument gegenüber Kunden ist.“

  • In die richtigen Nischen gehen und außerdem: „auf Gottes Segen vertrauen!“

    Josef Pfab, tätig im Bereich Restaurierung, fand auf anderen Wegen ins Ausland: auf der Basis von Empfehlungen eines Bekannten bekam er 1988 seinen ersten Auftrag in Frankreich. Dadurch wiederum folgten Aufträge in Neuseeland, Österreich und Albanien wo er eine Kirche ausgestaltete und den Klosterschwestern als „German Allrounder“ freundlicherweise gleich noch den PC formatierte (Bei den Schwestern übrigens „braucht man keine Vorauskasse!“). Diese Kundenfreundlichkeit und seine Qualität brachten ihm dann einen weiteren Auftrag in Linz ein. Dort musste er dann „auf Gottes Segen vertrauen“ denn ihm fehlten unbewusst einige Genehmigungen. Seine Pläne für die Zukunft? Nach England gehen, Kontakte finden und Messen besuchen, um dort erfolgreich zu arbeiten. So ging schließlich nach einer Fragerunde der interessierten Teilnehmer eine weitere Exportland-Veranstaltung in Oberbayern erfolgreich zu Ende.