So war’s in Seefeld

Seefeld (27.09.2010) - Am Tag nach der Premiere der Export-Tournee Bayern 2010/11 wurde auch schon die nächste Station angefahren. 43 bayerische Unternehmer nahmen an der Veranstaltung in Seefeld teil.

Nur zwölf Stunden nach der Premiere der Export-Tournee Bayern 2010/11 am Flughafen München wurde schon das nächste Ziel angefahren: Die Firma TQ Systems in Seefeld. Auch bei dieser Veranstaltung sollten bayerische Unternehmensvertreter rund ums Auslandsgeschäft informiert werden.

In einer „Umgebung, wie geschaffen für den Wellnessurlaub“ begrüßte Rüdiger Stahl, geschäftsführender Gesellschafter der TQ Systems GmbH, die 43 Teilnehmer. Ingo Schwarz, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Starnberg und Dr. Frank Hüpers, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der HWK München, ermutigten die Teilnehmer, sich intensiv mit dem Thema Export zu beschäftigen.

Wie wichtig die Kenntnisse über den Zielmarkt sind, verdeutlichte Frank Dollendorf, IHK München: Die Verkaufszahlen für den 8er BMW in China hatten sich zunächst schlechter als erwartet entwickelt. Was war der Grund? Die hierzulande beliebten dunklen Farben werden dort mit Behördenfahrzeugen assoziiert. Ein stolzer Besitzer möchte aber zeigen, dass er sich aus eigener Kraft ein solches Auto leisten kann und nicht nur, weil es ihm von staatlicher Seite zur Verfügung gestellt wurde.

Katja Hinz vom Bayerisches Wirtschaftsministerium informierte die Teilnehmer über Förderinstrumente des Freistaats. Go International, das Messebeteiligungsprogramm und die als „Türöffner“ beliebten Delegationsreisen mit Wirtschaftsminister Zeil oder Staatssekretärin Hessel werden gerne von bayerischen Unternehmen in Anspruch genommen.

Aus „dem wahren Leben eines Exporteurs“ berichtete Rüdiger Stahl. TQ-Systems hat außerhalb Deutschlands unter anderem einen Standort in China. In asiatischen Ländern stellt die Produktpiraterie gerade für Hightech-Unternehmen wie TQ Systems immer noch ein Problem dar. Hier müsse man entsprechende Strategien entwickeln. Letztendlich hat TQ Systems aber trotzdem ihre Ziele in Asien erreichen können.

Vor dem Einstieg ins Exportgeschäft sollte man sich gründlich überlegen, welche Standorte für welche Aufgaben zweckmäßig sind. Dabei rät Rüdiger Stahl den Unternehmen zur Geduld: „Springen Sie bloß nicht zu schnell aufs falsche Pferd.“ Wie sagt schon ein chinesisches Sprichwort: „Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren“.

Weitere Informationen zur Export-Tournee Bayern 2010/2011 finden Sie unter
www.export-tournee-bayern.de