So war´s: Flughafen München

So war´s: Flughafen München So war´s: Flughafen München

München (27.09.2010) - Die Premiere der Export-Tournee Bayern 2010/11 am Flughafen München war ein voller Erfolg. 40 bayerische Unternehmer nahmen an der Veranstaltung teil und informierten sich über Themen rund um das Auslandsgeschäft.

Letzte Woche ging es endlich los: Die Export-Tournee Bayern 2010/11 steuerte ihre erste von zwanzig Stationen an. 40 bayerische Unternehmer nahmen an der Veranstaltung am Flughafen München teil.

„Rund 60 000 bayerische Unternehmen sind im Export tätig, davon haben 75 Prozent weniger als fünf Mitarbeiter“, so Rainer Beeck, Vorsitzender des IHK-Gremiums Erding-Freising und Prokurist der Flughafens München GmbH. Frank Dollendorf, IHK München, und Barbara Peinel, HWK München, zu der aktuellen Exportsituation in Bayern: „Es geht wieder deutlich nach oben!“.

Welche Förderinstrumente stellt der Freistaat Bayern exportwilligen Unternehmen zur Verfügung? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Michael Gotschlich, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

Das Highlight der Veranstaltung waren die drei Best Practice-Beispiele aus der Region Erding-Freising. Waltraud Kaiser, Export Director der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu Werner Brombach GmbH, plauderte aus dem „Export-Nähkästchen“. Nach 20 Jahren Exportgeschichte weiß sie, wie man insbesondere mit kulturellen Eigenheiten auf Auslandsmärkten umgeht. „Lassen Sie die Länder, wie sie sind!“, war einer ihrer Tipps.

„Die oftmals zu zielgerichtete Vorgehensweise der Deutschen, die schnell zum Punkt kommen, ist nicht erfolgsversprechend“, so Claus W. Küster, Vorstand, GranMalt AG. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Granulaten und Malzgetränken spezialisiert und feiert damit große Erfolge, vor allem in arabischen Ländern.

Über seine Erfahrungen insbesondere auf dem italienischen Markt berichtete Rupert Hutterer, Geschäftsführer der Carl Stahl GmbH. Die traditionsreiche Firma produziert Drahtseile und Hebeanlagen. „In Italien zählt das persönliche Gespräch. Das Versenden von Katalogen oder E-Mailaktionen sind verlorene Zeit!“ sagte Hutterer. Trotz der vielen Schwierigkeiten würde er aber jederzeit wieder nach Italien gehen.

Weitere Informationen zur Export-Tournee Bayern 2010/2011 finden Sie unter
www.export-tournee-bayern.de