Rückschau 2011

    München (12.05.2011) - Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel appelliert heute beim Europa-Forum Bayern 2011 an kleine Unternehmen, Chancen auf Märkten im europäischen Raum zu nutzen. „Das Geschäftspotenzial in Europa ist sehr groß. Insgesamt knapp 60 Prozent der Exporte gehen in europäische Staaten. Auch das Handwerk muss Nischen besetzen, um im Ausland erfolgreich zu sein, betonte Handwerkskammerpräsident Heinrich Traublinger anlässlich des Europa-Forum Bayern. „Dort, wo Handwerksbetriebe Produkte in höchster Qualität und Form und einzigartige Dienstleistungen anbieten, dort werden sie ihren Markt finden“, so der Handwerkskammerpräsident. (Das Bild zeigt Moderatorin Susanne Franke, Prof. Erich Greipl, Katja Hessel u. Heinrich Traublinger).

    "Es verwundert nicht, dass Österreich als Nachbarland ungeschlagen unser wichtigster Handelspartner bleibt", sagte Hessel. "Die EU erleichtert den Handel mit diesen Staaten in vielerlei Hinsicht, dennoch muss man sich auch auf neue europäische Märkte gründlich vorbereiten“, betont Hessel.
    Auch Handwerkskpräsident Traublinger sagte, dass gerade Österreich sich für Handwerksbetriebe aus Oberbayern besonders anbiete. Wegen der Grenznähe seien auch kurzfristig Aufträge über die Grenze für viele Betriebe aus dem südlichen Kammerbezirk bereits Alltag, so Traublinger. Allein im vergangenen Jahr hätten rund 500 Handwerkskfirmen aus Oberbayern den Österreich-Service der Handwerkskammer München genutzt. Bei diesem Service bietet die Handwerkskammer den Firmen ein „Rundum-Paket“ für grenzüberschreitende Dienstleistungen an.

    Das heutige Europa-Forum Bayern findet zum 6. Mal statt und hat rund 220 Teilnehmer. EinenTag lang informieren Mitarbeiter der Auslandshandelskammern und weitere Auslandsexperten über die Exportmöglichkeiten in 28 europäischen Ländern.

    Auf dem Forum wurde auch der offizielle Startschuss gegeben für die Bewerbungsphase zum Exportpreis Bayern 2011. „Der Bayerische Exportpreis prämiert die besonderen Erfolge kleiner Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte in Europa und der ganzen Welt. Die Auszeichnung soll Unternehmen Mut machen, die mit der Globalisierung verbundenen Chancen offensiv zu nutzen“, erklärt Hessel. Bewerben können sich bayerische Unternehmen mit bis zu 50 Vollzeitmitarbeitern in den fünf Kategorien Industrie, Handwerk, Dienstleistung, Handel und Incoming Tourismus. bis zum 31. Juli 2011 im Internet unter http://www.exportpreisbayern.de. Der Exportpreis Bayern wird in diesem Jahr zum fünften Mal vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern verliehen.

    Hier finden Sie Vorträge des Tages als Praxisleitfäden für´s Exportgeschäft zum Download: