Rückschau 2012

Am 16. Mai 2012 fand in Münchner Künstlerhaus das 7. Europa-Forum Bayern statt. Für die über 250 Teilnehmer hielt das Programm des diesjährigen Europa-Forums einige Neuerungen bereit. Zum ersten Mal präsentierte sich mit Polen ein Partnerland mit einem eigenen Programmteil auf der Veranstaltung.
  • Für die über 250 Teilnehmer hielt das Programm des diesjährigen 7. Europa-Forums einige Neuerungen bereit. Zum ersten Mal präsentierte sich mit Polen ein Partnerland mit einem eigenen Programmteil auf der Veranstaltung. Eigens aus Polen angereist war auch der Ehrengast die stv. polnische Wirtschaftsministerin Ilona Antoniszyn-Klik. Gemeinsam mit den Präsidenten der IHK München und der Handwerkskammer München, Erich Greipl und Heinrich Traublinger sowie Staatssekretärin Katja Hessel vom bayerischen Wirtschaftsministerium eröffnete sie die Veranstaltung. Die Ministerin lobte in Ihrer Rede Bayern als Vorbild für polnische Regionen. Bayern sei ein „Erfolgsland“, das zu den modernsten „Technologiezentren Europas zähle, wo der Fortschritt von Industrie, Wissenschaft und Technik in Einklang und mit Rücksicht auf Tradition, Brauchtum und Kultur geschehe.“ Aus diesen Erfahrungen möchte man in Polen gerne lernen.

  • Bayerisches Know-How spielte auf dem Europa-Forum allerdings nicht nur für den polnischen Markt eine Rolle. Mit 31 Ländern waren so viele europäische Märkte wie nie zuvor durch die Experten der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) vertreten. Erstmals mit dabei die AHK Türkei. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erich Greipl ermutigte die Firmen, den Kontakt mit den Vertretern der Auslandshandelskammern zu suchen, denn „die Expertise und der praktische Erfahrungsschatz der AHKs ist eine hervorragende Quelle bei der Vorbereitung des Markteintritts in einem fremden Land“. Und die Teilnehmer folgten seinem Aufruf. Insgesamt wurden an dem Tag 230 Beratungen mit AHKs geführt. Die meisten davon führten die Berater der AHK Polen (28 Gespräche), gefolgt von den AHKs Türkei und dem Baltikum (jeweils 16 Gespräche).

  • In neun verschiedenen Workshops hatten die Firmen die Möglichkeit, sich über das Einmaleins des Europageschäfts zu informieren. Dabei reichte das Themenspektrum von der Außenwirtschaftsförderung in Bayern über die Finanzierung und Risikoabsicherung des Auslandsgeschäfts bis hin zum Thema Innovation und Forschung. Hier konnten die Teilnehmer insbesondere das Dienstleistungsangebot des Enterprise Europe Network Bayern nutzen.

  • Während der kompletten Veranstaltung hatten die Firmenvertreter die Gelegenheit bei der Geschäftskontaktbörse über 65 Profile von potenziellen europäischen Geschäftspartnern einzusehen und sich Kontakte vermitteln zu lassen. Außerdem präsentierten im Festsaal des Künstlerhauses die Partner und Sponsoren des Europa-Forums Bayern ihre Dienstleistungen. (Text: Jonas Klein)

  • Wer mehr über des Partnerland Polen erfahren wollte, dem bot sich in der Clubetage den ganzen Tag über ein vielfältiges Programm organisiert von der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer und der Abteilung für Handel und Investitionen der Polnischen Botschaft. Im Mittelpunkt standen Kooperationsgespräche bayerischer Unternehmen mit Ihren polnischen Pendants aus einer eigens angereisten Wirtschaftsdelegation. Beide Seiten zeigten sich mit der bilateralen Geschäftsanbahnung sehr zufrieden.

  • Hier finden Sie Vorträge des Tages als Praxisleitfäden für´s Exportgeschäft zum Download: