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ZVEI begrüßt politische Unterstützung für exportstarke Medizintechnik

ZVEI begrüßt politische Unterstützung für exportstarke Medizintechnik

Berlin/Düsseldorf (25.11.2014) - "Deutsche Medizintechnik feiert mit bemerkenswerten Umsätzen im Ausland seit Jahren Erfolge und hilft medizinische Behandlungsprozesse zu optimieren", sagte Dr. Michael Meyer, stellvertretender Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik, am Rande der Weltleitmesse Medica in Düsseldorf.

Der Gesamtumsatz der deutschen Medizintechnik mit ihren 125.000 Beschäftigten erreicht rund 24 Milliarden Euro. "Die politischen Instrumente zur Stärkung unserer heimischen Anbieter in der Fremde sind beispielsweise die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und das Auslandsmesseprogramm des Bundes. Beides wurde und wird beim Medica Tech-Forum thematisiert, das der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie) maßgeblich mitorganisiert“, so Meyer weiter. Eine vergleichbare Flankierung durch die Politik auf dem deutschen Markt sei wünschenswert. Dafür biete weiterhin der Nationale Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ vielversprechende Ansätze.

Die Exportquote der deutschen Medizintechnik liegt bei 70 Prozent. Die weltweite Entwicklung der Gesundheitssysteme, maßgeblich beeinflusst durch die Demografie und die immer passgenaueren Angebote der Industrie, tragen zu weiterhin starkem Wachstum dieses Wirtschaftszweigs bei, auch wenn die Branchenkonjunktur in China und, krisenbedingt, in Russland zuletzt einen Dämpfer erhielt. Die Attraktivität deutscher Produkte liegt vor allem in den hohen Qualitätsstandards und gutem Service. Meyer ergänzt: „Die Marke ‚Made in Germany‘ hat weiterhin hohe Strahlkraft. Dies wurde in der Politik nicht nur erkannt, sondern auch in Maßnahmen umgesetzt.“

(Quelle: iXPOS/ZVEI)