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Going International Studie 2013/2014

Going International Studie 2013/2014

München (3.12.2014) - Die Ergebnisse der IHK-Umfrage "Going International 2013/2014" wurden veröffentlicht. Aus Bayern haben sich 365 Firmen an der bundesweiten Umfrage beteiligt.

Deutsche Unternehmen blicken zuversichtlich auf die Auslandsgeschäfte im Jahr 2014. Das ‎zeigen die Ergebnisse der aktuellen IHK-Unternehmensumfrage „Going International“. An der ‎Umfrage haben sich insgesamt 2.200 auslandsaktive deutsche Unternehmen beteiligt. Bayern ‎stellt mit 365 Firmen an der Umfrage mehr als 16 Prozent der Teilnehmer. „Außenwirtschaft ist für ‎viele mittelständische bayerische Unternehmen Alltagsgeschäft geworden. Wir erwarten, dass ‎immer mehr Betriebe diesen positiven Schwung mitnehmen und den Gang ins Ausland wagen“, ‎erklärt Frank Dollendorf, IHK-Bereichsleiter Außenwirtschaft.‎

Jedoch ist das grenzüberschreitende Geschäft nicht ohne Hemmnisse. 39 Prozent der ‎bayerischen Befragten, das heisst fast fünf Prozentpunkte mehr als im bundesweiten Durchschnitt, ‎beklagen eine Zunahme von Handelshemmnissen bei ihren internationalen Geschäften. Dies ist ‎insbesondere bei Geschäften mit China und Russland der Fall. „Die auf der Welthandelsrunde in ‎Bali erreichten Handelsvereinfachungen stellen einen Schritt nach vorne dar“, so Dollendorf. „Eine ‎Vereinfachung der Zollabwicklung sowie die Senkung von Zollsätzen sind wichtige erste Schritte, ‎die klassischen tarifären Handelsbarrieren abzubauen. Weitere Schritte in zentralen nicht-‎tarifären Bereichen, vor allem im Dienstleistungssektor, müssen aber folgen“. Entsprechend ‎häufig treffen die Unternehmen auch im europäischen Binnenmarkt auf Marktzugangsbarrieren.‎

Trotz der Zunahme an Hindernissen bleiben die EU-Staaten weiterhin die wichtigsten ‎Handelspartner – erstmals nach der Krise wieder mit deutlichen Zuwachsraten beim ‎Außenhandel. Auch das Interesse bayerischer Unternehmen am südeuropäischen Markt ist ‎überdurchschnittlich gestiegen. Derzeit planen 17 Prozent der auslandsaktiven bayerischen ‎Unternehmen, sich im Süden Europas verstärkt mit Investitionen zu engagieren. Vornehmliches ‎Investitionsmotiv ist die Erschließung neuer Märkte, oft ist gerade derzeit eine Investition unter ‎günstigen Rahmenbedingungen möglich „Diese Ergebnisse sind ermutigende Zeichen der ‎wachsenden Zuversicht in den Binnenmarkt“, so Dollendorf. „Es kommt nun mehr denn je darauf ‎an, den harten Reformprozess in den südeuropäischen Ländern fortzusetzten, um die bisherigen ‎Erfolge abzusichern“.‎
 

Hier gelangen Sie zur Umfrage 2013/14.

Hier geht es zur Umfrage des Vorjahres.

 (Quelle: IHK München)