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Fast ein Viertel weniger Heizkosten: Firma aus Oberfranken entwickelt mit EU-Partnern intelligente Fenster

Fast ein Viertel weniger Heizkosten: Firma aus Oberfranken entwickelt mit EU-Partnern intelligente Fenster

Sassendorf (03.02.2014) - Das oberfränkische Unternehmen Rauh SR Fensterbau hat gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Irland und Dänemark intelligente Fenster entwickelt.

Mit der neuen Technologie CLIMAWIN, die mit 1,4 Mio. Euro von der EU gefördert wurde, kann der Wärmeverlust in Gebäuden um fast ein Viertel reduziert werden. Die neuen Fenster sollen sowohl bei der Sanierung von Wohnhäusern als auch von Industriegebäuden ab 2014 europaweit zum Einsatz kommen.

Michael Jennings, Sprecher der Europäischen Kommission für Forschung, Wissenschaft und Innovation, sagte: "CLIMAWIN hat uns gezeigt, dass kohlenstoffarme Technologien kleinen und mittelständischen Unternehmen Marktpotenzial bieten. Diese Unternehmen bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Dank moderner Technologien können die Stromrechnungen von Verbrauchern und Unternehmen gesenkt werden. Die EU wird im Rahmen des Programms, Horizont 2020' weiterhin in solche Forschungsprojekte investieren."

"Mit Hilfe der EU-Förderung konnten wir in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Unternehmen ein vielschichtiges Fenstersystem entwickeln, das mitdenkt", so Josef Rauh, Seniorchef der Rauh SR Fensterbau GmbH aus Sassendorf.
Die CLIMAWIN-Fenster können Energiekosten sparen, indem sie die von außen kommende Lüftungsluft durch ein spezielles Lüftungssystem vorheizen. Sie werden mit Solarzellen betrieben und automatisch von Zimmersensoren gesteuert. An der Entwicklung der Fenstertechnologie CLIMAWIN waren sieben Unternehmen aus vier europäischen Ländern – Deutschland, Dänemark, Irland und Portugal – beteiligt. Die Entwicklungsphase der Technologie dauerte drei Jahre.

Am 1. Januar hat die Europäische Union das neue Förderungsprogramm „Horizont 2020“ für Forschung und Innovation gestartet. Die Laufzeit dieses Programms beträgt sieben Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums werden seitens der EU fast 80 Mrd. Euro in Forschungs- und Innovationsprojekte investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und den Horizont des menschlichen Wissens zu erweitern.

Mehr zu Horizont 2020 finden Sie hier.

Die vollständige Pressemitteilung hier.

(Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Berlin)