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EIB und IDB unterstützen Internationalisierung von KMUs

Berlin. (20.11.2014) - Am 27. Oktober 2014 haben die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) und die Europäische Investitionsbank (EIB) die Einrichtung von Finanzierungsfazilitäten vereinbart, die den Internationalisierungsprozess von KMUs aus Europa, Lateinamerika und der Karibik unterstützen soll.

Die Förderung von Direktinvestitionen und Handelsaktivitäten in beiden Regionen soll auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.

Die IDB-Mittel werden über zwischengeschaltete Finanzinstitute an EU-Unternehmen weitergeleitet, die ausländische Direktinvestitionen in Lateinamerika oder der Karibik tätigen, oder an Unternehmen aus Lateinamerika und der Karibik, die Handel mit der Europäischen Union treiben. Die neue IDB-Fazilität für Handelsfinanzierungen wird sich auf Darlehen mit einer Laufzeit von drei Jahren oder mehr konzentrieren und ergänzt das bestehende Handelsfinanzierungsprogramm.

Die EIB-Fazilität hingegen unterstützt die Internationalisierung von lateinamerikanischen und karibischen KMU und Midcaps durch die Finanzierung von Investitionen ihrer Tochtergesellschaften in Europa. Auch europäische KMU, die mit Geschäftspartnern in Lateinamerika und der Karibik handeln oder dort präsent sind, können gefördert werden.

Zudem wird die ConnectAmericas-Initiative der IDB Know-how (z. B. über Rechtsfragen und Unternehmenskultur und -praxis) bereitstellen, das benötigt wird, um potenzielle Investitionen von lateinamerikanischen und karibischen Unternehmen in Europa zu erleichtern.

(Quelle: DIHK)