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DIHK veröffentlicht Umfrage zu Auslandsinvestitionen

Berlin (17.04.2014) - Zum ersten Mal seit elf Jahren spielt für die deutsche Industrie das Kostenargument bei Investitionen im Ausland wieder eine stärkere Rolle. Das zeigt die neue Umfrage "Auslandsinvestitionen in der Industrie" des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 2.500 Unternehmen.

 

Das Ausland werde als Investitionsstandort für die hiesige Industrie noch attraktiver, berichtete DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von den Ergebnissen der Erhebung. "Die Unternehmen wollen im laufenden Jahr dafür deutlich mehr Kapital in die Hände nehmen als 2013. Die großen Gewinner sind dabei unsere europäischen Nachbarländer."

"Ein erstes Warnsignal für den Standort Deutschland ist die leichte Zunahme der Kosten am heimischen Standort als Motiv von Auslandsinvestitionen. Dieser steigt erstmals seit 2003 wieder leicht an", sagte Wansleben.

Viele europäische Standorte hätten zuletzt ihre Wettbewerbsfähigkeit durch zum Teil schmerzhafte Reformen merklich verbessert. Dies schlage sich nun in den Investitionen deutscher Unternehmen nieder, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Infolge der konjunkturellen Belebung werden diese Europartner allmählich auch als Absatzmarkt wieder interessanter. Deutsche Unternehmen sichern mittlerweile 2,8 Millionen Menschen in der EU einen Arbeitsplatz. Damit ist das Vorkrisenniveau fast wieder erreicht."

Hier finden Sie die Umfrage.