Hinweis:

Diese Meldung stammt aus dem Archiv. In archivierten Meldungen sind möglicherweise nicht mehr funktionierende Links zu anderen Websites enthalten. Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für die Funktionalität der Links.

Usbekistan: Forderung nach abgestempelten Papieren

Usbekistan: Forderung nach abgestempelten Papieren

Berlin (06.05.2013) - Nach einem Erlass des usbekischen Präsidenten müssen bei der Einfuhrabfertigung in Usbekistan vom deutschen Zoll abgestempelte Ausfuhrpapiere mit Preisangaben vorgelegt werden. Da in der Europäischen Union Ausfuhren nur elektronisch angemeldet werden und auf den Ausfuhrbegleitdokumenten keine Warenwerte genannt sind, ist diese Forderung in der Praxis nicht umsetzbar.

Der DIHK hat bereits mit dem Bundesfinanzministerium und dem Delegierten der deutschen Wirtschaft Kontakt aufgenommen. Sowohl die deutsche Botschaft in Usbekistan als auch der Präsident der usbekischen Kammer haben bei der Regierung von Usbekistan interveniert.

Neben der EU sind auch Importe aus Korea, Japan und USA betroffen.

Am 01.05.2013 hat der Delegierte der Europäischen Union in Usbekistan offiziell Beschwerde gegen diesen Erlass eingelegt. In seinem Schreiben hat er nochmals klar darauf hingewiesen, wie eine Ausfuhrabfertigung in der EU abgewickelt wird und dass die Forderung seitens Usbekistans für die Wirtschaftsbeteiligten nicht erfüllbar ist und den umgehenden Verzicht auf abgestempelte Ausfuhrpapiere gefordert.

Quelle: DIHK