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So war´s: Europa-Forum Bayern 2013

So war´s: Europa-Forum Bayern 2013

Rosenheim (02.07.2013) Zum ersten Mal fand das Europa-Forum Bayern nicht wie in den Vorjahren in München, sondern in Rosenheim statt. Nach der Eröffnungsrede durch den 2. Bürgermeister der Stadt Rosenheim, Anton Heindl, gab es eine Diskussionsrunde unter Experten über Auslandstätigkeit bayerischer Unternehmen auf den europäischen Märkten.

 Teilnehmer waren Alexandra Burgmaier, stv. Landrätin des Landkreises Rosenheim, Thomas Bugl, Wirtschaftsdezernent der Stadt Rosenheim, Georg Dettendorfer, Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern, Heinrich Traublinger, MdL a. D., Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern und Ulrike Wolf, Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft und Standortmarketing im bayerischen Wirtschaftsministerium. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Standort Rosenheim bereits viele aktive Exporteure hat, aber noch mehr Potential für außenwirtschaftliches Engagement bei vielen kleineren und mittleren Unternehmen in der Region schlummert. Außerdem wurde herausgestellt, dass für viele Unternehmen vor allem europäische Nachbarmärkte der erste Schritt ins Exportgeschäft sind. Unternehmen unterschätzen aber häufig die Komplexität des Auslandsgeschäfts, weswegen eine gute und rechtzeitige Vorbereitung das A und O für erfolgreiche Schritte ins Ausland ist.

Gerade aus diesem Grund ist das Europa-Forum Bayern für Unternehmen eine wichtige Plattform, um sich über alle europäische Märkte zu informieren und wichtige Hinweise, Tipps und Erfahrungen von den anwesenden Fachleuten und im Austausch mit anderen, bereits erfahrenen Exporteuren zu erhalten. Für die rund 140 Teilnehmer standen daher die Markt- und Rechtsexperten aus 24 bilateralen ‎Auslandshandelskammern (AHK) und weiteren Partnern für Einzelberatungen zur Verfügung. Am häufigsten wurden dabei die Experten aus Italien, Frankreich und Spanien nachgefragt.

Neben den Einzelgesprächen konnten sich die Unternehmen in verschiedenen Workshops über das Einmaleins des Europageschäfts zu informieren. Dabei reichte das Themenspektrum von der Außenwirtschaftsförderung in Bayern über die Finanzierung und Risikoabsicherung des Auslandsgeschäfts bis hin zum Thema Öffentliche Aufträge in Europa und die richtige Außendarstellung der Unternehmen im Ausland. Außerdem konnten die Firmenvertreter während der kompletten Veranstaltung Profile von potenziellen europäischen Geschäftspartnern in der Kontaktdatenbank des Enterprise Europe Networks einsehen und sich auf dem „Marktplatz Europa“ bei Partnern und Sponsoren über deren Dienstleistungsangebote informieren.